Aktuelles - Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät der Universität zu Köln https://www.wiso.uni-koeln.de/ Aktuelle Hinweise und Nachrichten aus der Forschung und Lehre der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät der Universität zu Köln de-de WiSo-Fakultät Tue, 21 Jan 2020 00:40:18 +0100 Tue, 21 Jan 2020 00:40:18 +0100 TYPO3 EXT:news news-18565 Fri, 17 Jan 2020 17:16:38 +0100 111 Deutschlandstipendien für Studierende der WiSo-Fakultät in 2020 https://www.wiso.uni-koeln.de/aktuelles-und-neuigkeiten/news-einzelansicht/111-deutschlandstipendien-fuer-studierende-der-wiso-fakultaet-in-2020/ Feierliche Urkundenübergabe und Get together im Kölner Rautenstrauch-Joest-Museum Gemeinsam mit engagierten Förderinnen und Förderern unterstützt die Universität zu Köln Studierende mit überdurchschnittlichen Leistungen mit dem Deutschlandstipendium. Besonders qualifizierte Studienanfänger*innen sowie Studierende höherer Fachsemester und Masterstudierende erhalten über einen Mindestzeitraum von zwei Semestern monatlich mindestens 300 Euro.

Das Deutschlandstipendium wird zur Hälfte aus öffentlichen Mitteln finanziert. Private Fördererinnen und Förderer legen mit ihren Spenden die Basis für jedes Deutschlandstipendium, der Bund stockt die Summe entsprechend auf. Bei der Auswahl der Stipendiatinnen und Stipendiaten spielen neben den guten Abitur- und Studienleistungen auch die persönliche Biografie sowie soziales Engagement eine Rolle.

Am Donnerstagabend (16. Januar 2020) wurden die diesjährigen Stipendien im Rautenstrauch-Joest-Museum feierlich im verliehen. Vertreter*innen der Universität und der Förderinnen und Förderer überreichten den Stipendiat*innen die Zertifikate. Bei einem anschließenden Get-Together lernten sich Stipendiat*innen und Förderer*innen persönlich kennen und traten in angeregten Austausch.

Zum Wintersemester 2019/20 vergibt die Universität zu Köln mit Unterstützung der Fördererinnen und Förderer insgesamt rund 310 Stipendien mit einem Umfang von über 1,1 Millionen Euro. 111 Stipendien gehen an Studierende der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät.

• Liste der Förderinnen und Förderer

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news-18554 Thu, 16 Jan 2020 10:44:18 +0100 Kontrolle in Agilen Software-Entwicklungsprojekten https://www.wiso.uni-koeln.de/aktuelles-und-neuigkeiten/news-einzelansicht/kontrolle-in-agilen-software-entwicklungsprojekten/ WiSo-Wissenschaftler bei renommierter Konferenz ausgezeichnet Wir gratulieren Prof. Dr. Christoph Rosenkranz, Phil Diegmann und Tim Dreesen: Bei der 53. Hawaiian International Conference on System Science (HICSS) vom 7. Bis zum 10. Januar erhielten die drei Forscher des Cologne Institute for Information Systems (CIIS) den „Best Paper Award“ im Track „Software Technology“ zum Thema „Kontrolle in der agilen Entwicklung von Informationssystemen”.

Ihre ausgezeichnete Studie trägt den Titel „The Impact of Modes, Styles, and Congruence of Control on Agile Teams: Insights from a Multiple Case Study“. Darin untersuchten sie, wie Kontrolle in agilen Teams ausgeübt werden kann und wie unterschiedliche Kontrollmechanismen Teamautonomie und Teamleistung beeinflussen. Auf Basis von vier Fallstudien konnten Christoph Rosenkranz, Phil Diegmann und Tim Dreesen zeigen, dass es dabei weniger darum geht, welche unterschiedlichen Arten von Kontroll- und Steuerungstypen (z.B. Ergebniskontrollen) ausgeübt werden, sondern vielmehr darum, auf welche Art und Weise diese Kontrollen  durch den Kontrolleur in der Praxis umgesetzt werden (z.B. eher autoritativ oder unterstützend). Die Studie trägt damit zu einem besseren Verständnis der Mechanismen in agilen Softwareentwicklungsprojekten bei.

Die HICSS gilt als eine der bekanntesten Konferenzen im Bereich Wirtschaftsinformatik, mit einer langen Tradition. Alljährlich versammelt die im Wesentlichen von der University of Hawaiʻi at Mānoa getragene Tagung rund 1.000 Expert*Innen aus knapp 50 Ländern.

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news-18523 Fri, 10 Jan 2020 10:41:56 +0100 Willkommen an der WiSo-Fakultät Prof. Dr. Nicolas Fugger! https://www.wiso.uni-koeln.de/aktuelles-und-neuigkeiten/news-einzelansicht/willkommen-an-der-wiso-fakultaet-prof-dr-nicolas-fugger/ WiSo-Dekan Ulrich Thonemann begrüßt neuen Professor für Behavioral Supply Chain Management. Zum 1. Januar 2020 wurde Prof. Dr. Nicolas Fugger an die WiSo-Fakultät der Universität zu Köln berufen und wird in der Professur für Behavioral Supply Chain Management die Fakultät verstärken.

Anfang der Woche begrüßte WiSo-Dekan Ulrich Thonemann Prof. Dr. Fugger persönlich. Beide Wissenschaftler kennen sich schon seit Längerem: Bereits vor und während seiner Promotion mit Schwerpunkt Procurement Design hat Professor Fugger die Forschung in der DFG Research Unit Design & Behavior - Economic Engineering of Firms and Markets unterstützt.

Nach seiner Promotion setzte Nicolas Fugger seine berufliche Laufbahn am Mannheimer ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung fort, seit 2017 als stellvertretender Leiter des Bereichs Marktdesign. Zukünftig wird er besonders die Key Research Initiatives „Design & Behavior“ sowie “Behavioral Management Science” der WiSo-Fakultät unterstützten. Zugleich wird Prof. Dr. Fugger im Rahmen des Exzellenzclusters ECONtribute: Märkte und Public Policy tätig sein.

Für diese interdisziplinäre und internationale Arbeit ist Nicolas Fugger mit Forschungsschwerpunkten in Einkaufsdesign und angewandter Auktionstheorie gut gerüstet. Neben seinem Gastaufenthalt an der Pennsylvania State University kann er außerdem bereits einige Publikationen in renommierten Magazinen vorweisen.

Wir freuen uns, dass die WiSo-Fakultät mit Professor Fugger einen vielversprechenden Forscher gewinnen konnte und wünschen ihm einen guten Start und viele Erfolg!

 

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news-18438 Wed, 08 Jan 2020 16:28:54 +0100 „Herausragender Beitrag“ https://www.wiso.uni-koeln.de/aktuelles-und-neuigkeiten/news-einzelansicht/herausragender-beitrag/ WiSo-Professor Fabian J. Sting auf der Shortlist zum diesjährigen Best Paper Award Mit dem "Best Paper Award" würdigt der Verband der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft e.V. (VHB) jährlich eine, in den letzten zwei Jahren erschienene, bemerkenswerte internationale Publikation. Eine wissenschaftliche Kommission wählt dazu in diesem Zeitraum publizierte wissenschaftliche Veröffentlichungen aus, bei denen es sich, so die Ausschreibungskriterien „um einen herausragenden Beitrag handelt“.

Wir freuen uns, dass mit Fabian Sting, Professor für Supply Chain Management – Strategie und Innovation an der Universität zu Köln auch 2020 ein WiSo-Wissenschaftler zu den Nominierten zählt. Die gemeinsam mit Prof. Dr. Christoph Fuchs und Prof. Dr. Oliver Alexy von der TU München, sowie Dr. Maik Schlickel (Nobilia GmbH, Gütersloh) verfasste Studie „The ideator’s bias: How identity-induced self-efficacy drives overestimation in employee-driven process innovation“, zählt aus Sicht der vhb-Kollegen zu den insgesamt neun preiswürdigen Arbeiten.

Mithilfe eines Unternehmensdatensatzes über mitarbeitergetriebene Prozessinnovationen, sowie einer qualitativen Studie und vier szenariobasierten Experimenten untersuchten die vier Autoren, inwiefern Ideengeber in Unternehmen ihre eigenen Innovationsideen systematisch überschätzen, und warum bestimmte Ideen anfälliger für diese verzerrten Bewertungen sind als andere. Für Unternehmen beinhalten die Ergebnisse wichtige Implikationen, denn das Erfassen des wahren Wertes von Ideen ist entscheidend für den unternehmerischen Innovationserfolg.

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news-18381 Wed, 18 Dec 2019 09:20:50 +0100 Das Phänomen der Offenheit https://www.wiso.uni-koeln.de/aktuelles-und-neuigkeiten/news-einzelansicht/das-phaenomen-der-offenheit/ „Open-Resourced-base View“: Ein neuer Forschungsansatz - mitentwickelt von WiSo-Professor Detlef Schoder - erklärt, wie Unternehmen von der Öffnung proprietärer Ressourcen profitieren können. Dass Unternehmen Ressourcen, die ihnen einen strategischen Wettbewerbsvorteil gegenüber Mitbewerbern verschaffen, ungeschützt veröffentlichen, muss den Laien zunächst überraschen und widerspricht herkömmlichen Geschäftsmodellen geradezu diametral. VRIN-Ressourcen (engl. für valuable, rare, inimitable, and non-substitutable – deutsch: wertvoll, selten, unnachahmlich und nicht substituierbar) gehören im klassischen Verständnis zu den gehüteten Geschäftsgeheimnissen. Traditionelle Resource-level Theorien sehen vor, solche Ressourcen zu schützen, anstatt sie kostenlos anderen zur Verfügung zu stellen.

Dennoch haben erfolgreiche Unternehmen wie IBM, Google, Tesla, Facebook und Apple einstmals proprietäre VRIN-Informationsressourcen (z.B. digitale Inhalte, Codes und Programmierschnittstellen (APIs)) zur freien Nutzung über das Internet publiziert. Warum öffnen Unternehmen ihre Ressourcenbasis und verschenken etwa Patente oder gewähren freien – oftmals kostenlosen – Zugang zu ihren Informationsressourcen oder anderem geistigen Eigentum? Die Praxis zeigt, dass Offenheit eine entscheidende Rolle spielt, um Wettbewerbsvorteile, Geschäftsmodellinnovationen und Unternehmensleistungen zu erzielen.

Einen vielversprechenden Beitrag zur wirtschaftlichen Begründung für ein solches beobachtetes, erfolgreiches Marktverhalten von Unternehmen liefern jetzt Prof. Dr. Detlef Schoder (Seminar für Wirtschaftsinformatik und Informationsmanagement, Prof. Dr. Kai Fischbach (Universität Bamberg) und Dr. Daniel Schlagwein (Associate Professor, University of Sdney). Mit dem "Open-Resource-based View / ORBV" entwickeln sie zunächst das Konzept der "Ressourcenoffenheit" in seinen beiden Dimensionen Zugang und Kontrolle und darauf aufbauend ein theoretisches Modell, um die Auswirkungen dieser beiden Offenheitsdimensionen auf die Wertschöpfung und Werteverwendung von Unternehmen zu erklären. Die Theorie bietet so auch betriebswirtschaftliche Implikationen, einschließlich Ansätzen zur Beratung, wie Unternehmen das Phänomen der Offenheit für ihre eigene strategische Positionierung angehen sollten, um ihre Informationsressourcenbasis zu nutzen.

Am Mittwoch wurde die Forschungsarbeit „Open Resource-Based View (ORBV): A Theory of Resource Openness” (als „Completed Research Paper“) offiziell publiziert. Die Vorstellung erfolgte im Rahmen der ICIS 2019 in München, einer der weltweit renommiertesten Konferenzen im Bereich Information Systems.

 

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news-18372 Thu, 12 Dec 2019 13:23:00 +0100 Schulisches Umfeld beeinflusst, wie sehr sich Jugendliche mit Migrationshintergrund als Deutsche fühlen https://www.wiso.uni-koeln.de/aktuelles-und-neuigkeiten/news-einzelansicht/schulisches-umfeld-beeinflusst-wie-sehr-sich-jugendliche-mit-migrationshintergrund-als-deutsche-fueh/ Neue Studie von Clemens Kroneberg und Hanno Kruse veröffentlicht Ethnische Ungleichheit beim Zugang zum Gymnasium beeinträchtigt nicht nur die Bildungs- und Karrierewege von Schüler*innen mit Migrationshintergrund, sondern prägt auch ihre Identitäten und Freundschaften. Das zeigt eine Studie von Dr. Hanno Kruse und Professor Dr. Clemens Kroneberg von der WiSo-Fakultät der Universität zu Köln, die jetzt im American Journal of Sociology veröffentlicht wurde. Gemeinsam gingen die beiden Wiso-Wissenschaftler der Frage nach, an welchen Schulen sich Schüler*innen mit Migrationshintergrund als Deutsche fühlen. Darüber hinaus untersuchten sie, inwiefern diese Identifikation wichtig für ihre Freundschaften mit Jugendlichen ohne Migrationshintergrund ist.

Die Untersuchung ermittelte ausgeprägte lokale Unterschiede: In Gegenden, in denen Jugendliche mit Migrationshintergrund nur selten ein Gymnasium besuchen, fühlen sie sich demnach auf dem Gymnasium eher als Deutsche. Zudem geht diese Identifikation vermehrt mit Freundschaften zu Mitschüler*innen ohne Migrationshintergrund einher. Wer sich kaum als Deutsche(r) fühlt, ist hier auch seltener mit Mitschüler*innen ohne Migrationshintergrund befreundet. Die soziale Integration auf dem Gymnasium ist somit tendenziell daran gebunden, sich als Deutsche(r) zu fühlen.

In Gegenden, in denen Jugendliche mit Migrationshintergrund auch auf den Gymnasien gut repräsentiert sind, finden sich diese Zusammenhänge dagegen nicht: Gymnasiast*innen mit Zuwanderungsgeschichte haben dort keine verstärkte Neigung, sich als Deutsche zu fühlen. Dabei ist die Identifikation als Deutsche(r) nicht relevant dafür, wie sehr sie von Mitschüler*innen ohne Migrationshintergrund sozial akzeptiert werden.

Die Studie, die im Rahmen des ERC Starting Grant Projekts „Social Integration and Boundary Making in Adolescence“ (SOCIALBOND) von Professor Clemens Kroneberg entstand, kombiniert erstmals administrative räumliche Daten zu allen Sekundarschulen in Deutschland mit umfangreichen Umfragedaten zu Identitäten und Freundschaftsnetzwerken an 144 ausgewählten Schulen.

Clemens Kroneberg interpretiert die Ergebnisse so: „Dort, wo an Gymnasien kaum ethnische Vielfalt herrscht, scheint eher eine nationale Leitkultur zu dominieren. Jugendliche mit Zuwanderungsgeschichte tendieren hier dazu, sich stark als Deutsche(r) zu identifizieren, und dies ist auch relevant für ihre soziale Integration in der Schulklasse. Andere Schulformen und Gymnasien in Gegenden mit stärkerer Bildungsgleichheit sind dagegen eher, Schulen der Vielfalt‘, in denen die Frage der Identifikation als Deutsche(r) weniger wichtig ist.“

Die Identifikation als Deutsche(r) ist allerdings nicht nur eine Frage des lokalen Kontexts: Die Studie zeigt auch, dass muslimische Schüler*innen häufig Schwierigkeiten haben, sich als Deutsche zu fühlen – und zwar unabhängig von den ansonsten wirksamen Einflüssen des lokalen Umfelds. Dazu sagt Professor Kroneberg: „Die bisherige Forschung zeigt, dass sich muslimische Mitbürger durch die deutsche Mehrheitsgesellschaft häufiger als fremd oder nicht zugehörig wahrgenommen fühlen. Solche Grenzziehungen sind sicherlich ein Faktor, der die Identifikation erschwert. Dieser gesamtgesellschaftliche Einfluss scheint so stark zu sein, dass er den Einfluss des lokalen Schulkontexts außer Kraft setzt.“

Die Studie "More than a Sorting Machine: Ethnic Boundary Making in a Stratified School System" von Hanno Kruse und Clemens Kroneberg ist im American Journal of Sociology 

Webseite zum ERC-Projekt SOCIALBOND 

IIS - Lehrstuhl für Soziologie I

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news-18232 Thu, 31 Oct 2019 08:52:35 +0100 Glück - Säkularisierung oder Wiederkehr der Religion? https://www.wiso.uni-koeln.de/aktuelles-und-neuigkeiten/news-einzelansicht/glueck-saekularisierung-oder-wiederkehr-der-religion/ Öffentlicher Vortrag von Prof. em. Dr. Heiner Meulemann Eine einfache Antwort auf die Frage was glücklich macht, kann WiSo-Bildungssoziologe Professor em. Dr. Heiner Meulemann (im aktuellen FAZ-Interview) auch nicht geben. Seriös kann diese Frage wohl niemand abschließend beantworten, aber wer über 40 Jahre zu Lebensläufen und Wertewandel forscht, verfügt über eine Expertise, die ihn zu einer gefragten Autorität auf seinem Gebiet macht.

Nicht zuletzt besitzt Professor Meulemann eine herausragende Langzeitdateneinsicht zum Wandel der politischen und sozialen Einstellungen in den europäischen Ländern. Hinsichtlich des persönlichen Glücks etwa, scheint es so, wie er im oben genannten Interview beschreibt, dass Menschen für ihren Erfolg im Leben internale Faktoren wie Fleiß und Anstrengung für wichtiger halten als externale wie Glück oder Elternhaus, und dass diese Einstellung über 40 Jahre hinweg auch stabil bleibt.

Es steht mithin ein interessanter Vortrag zu erwarten, wenn Heiner Meulemann am 6. November 2019 über „Säkularisierung oder Wiederkehr der Religion in Deutschland, Europa und anderswo“ referieren wird. Wie der Rückgang der Religiosität sich zwischen Konfessionen unterscheidet, wie er durch die Folge immer weniger religiöser Generation erklärt werden kann, wo es keine Säkularisierung, sondern eine Wiederkehr der Religion gibt, und was an die Stelle der rückläufigen Religiosität treten kann – das sind dieFragen, die der Vortrag klären wird und welche die Soziologie zu einer spannenden Wissenschaft machen.

Die Vorlesung ist Bestandteil der öffentlichen Vortragsreihe „100 Jahre Soziologie“. Der Eintritt ist frei.

Veranstaltungsdaten:
„Säkularisierung oder Wiederkehr der Religion in Deutschland, Europa und anderswo“
(„100 Jahre Soziologie“ Vortragsreihe – Gesellschaft verstehen – Aktuelle Forschung aus dem Institut für Soziologie und Sozialpsychologie)
Prof. em. Dr. Heiner Meulemann
6. November 2019, von 18:00 – 19:30 Uhr
Hörsaal B (Hörsaalgebäude, Universitätsstraße 35, 50931 Köln)

• Weitere Informationen zum Vortrag von Prof. em Dr. Heiner Meulemann

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news-18225 Tue, 29 Oct 2019 11:20:43 +0100 Financial Times Masters in Management Ranking 2019: CEMS-Programm weiterhin deutschlandweit auf Platz 1 https://www.wiso.uni-koeln.de/aktuelles-und-neuigkeiten/news-einzelansicht/financial-times-masters-in-management-ranking-2019-cems-programm-weiterhin-deutschlandweit-auf-plat/ Im diesjährigen Masters in Management Ranking der Financial Times hat die WiSo-Fakultät zwei Erfolgsmeldungen zu verzeichnen: Weltweit betrachtet hat sich der Master in Business Administration von Platz 63 auf 60 verbessert – seit 2015 die beste Positionierung. Innerhalb Deutschlands sind wir nun auf Platz acht – somit wie die letzten Jahre erneut unter den Top10.

Auch das CEMS-Programm performt weiterhin deutschlandweit als Spitzenreiter im Bereich der International Management Education. Das gesamte Ranking mit den jeweiligen Unterrubriken finden Sie unter http://rankings.ft.com/businessschoolrankings/masters-in-management-2019.

• Informationen zum Financial Times Ranking „Masters in Management 2019“ (WiSo-Fakultät)

• Master in International Management (CEMS MIM)

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news-18220 Fri, 25 Oct 2019 13:17:26 +0200 Bernhard Düttmann übernimmt Vorstandsvorsitz bei Ceconomy https://www.wiso.uni-koeln.de/aktuelles-und-neuigkeiten/news-einzelansicht/bernhard-duettmann-uebernimmt-vorstandsvorsitz-bei-ceconomy/ Aufsichtsrat bestellt WiSo-Lehrbeauftragten zum CEO Dr. Bernhard Düttmann gehört zu den bekanntesten Managern Deutschlands. Als Vorstandsmitglied (CFO) der Beiersdorf AG und (als CEO) der LANXESS AG hat er bereits zweimal Unternehmen in den DAX geführt. Im Laufe seiner Karriere konnte sich der ausgewiesene Finanzfachmann überdies (unter anderem) auf den Feldern Human Resources, Interkulturelles Management und Organisationsentwicklung bewähren.

Der WiSo-Fakultät ist Bernhard Düttmann nicht nur als Redner verbunden geblieben. Seit 2015 leitet er regelmäßig Praxisseminare für Masterstudierende (Business Projects Masterkurse) in den Bereichen Supply Chain Management und Corporate Development. Ebenso wie mit seiner ehemaligen Tätigkeit im Advisory Board unterstützt er damit die enge Verzahnung von Wissenschaft und Praxis.

Seit dem 17. Oktober hat Bernhard Düttmann nun den Chefsessel bei der Düsseldorfer Ceconomy AG – bekannt vor allem als Muttergesellschaft der Elektronikhandelsketten Media Markt und Saturn - übernommen. In einer außerordentlichen Sitzung bestellte der Aufsichtsrat Dr. Bernhard Düttmann, Mitglied des Aufsichtsrats, für die Dauer von zwölf Monaten zum Vorsitzenden des Vorstands (CEO). Zugleich wurde er zudem Arbeitsdirektor des Konzerns und verantwortet neben Personal die Strategie des Konzerns.

Wir gratulieren ihm zu seiner neuen, herausfordernden und verantwortungsvollen Aufgabe und freuen uns für unsere Masterstudierenden im Rahmen der Business Projects Seminare auf einen spannenden Austausch aus der Praxis.

• CV von Dr. Bernhard Düttmann (WiSo-Supply Chain Management Area)

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news-18009 Fri, 13 Sep 2019 14:46:55 +0200 Innovationsmanagement-Studie prämiert https://www.wiso.uni-koeln.de/aktuelles-und-neuigkeiten/news-einzelansicht/innovationsmanagement-studie-praemiert/ Wir gratulieren Fabian J. Sting zum Jürgen Hauschildt Preis 2019! „Ausgezeichnet werden empirische Arbeiten zum Innovationsmanagement von exzellenter wissenschaftlicher Qualität, die sich mit einer relevanten Problemstellung befassen.“ So steht es in den Ausschreibungskriterien zum Jürgen Hauschildt Preis, mit dem der Verband der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft (VHB) jedes Jahr im Herbst die „beste wissenschaftliche Publikation zum empirisch fundierten Innovationsmanagement“ auszeichnet.

Über die Anerkennung durch die Kollegen freuen darf sich in diesem Jahr Prof. Dr. Fabian J. Sting, von der Supply Chain Management Area der WiSo-Fakultät, für die gemeinsam mit Prof. Dr. Christoph Fuchs und Prof. Dr. Oliver Alexy von der TU München, sowie Dr. Maik Schlickel (Nobilia GmbH, Gütersloh) veröffentlichte Arbeit: The Ideator’s Bias: How Identity-induced Self-efficacy Drives Overestimation in Employee-driven Process Innovation (Die Voreingenommenheit des Ideengebers: Wie identitätsinduzierte Selbstwirksamkeit zu Überschätzungen bei mitarbeitergetriebener Prozessinnovation führt).

In ihrer Studie untersuchten die Wissenschaftler, ob sich Ideengeber (Ideatoren) in der Praxis bei der Einschätzung der eigenen Innovationsidee systematisch irren und warum bestimmte Ideen anfälliger für verzerrte Einschätzungen sind als andere.

Verzerrte Ideenbewertungen hängen mit der Selbstwirksamkeit zusammen, die ein Ideengeber innerhalb eines Unternehmens aus seiner spezifischen Rolle und Identität ableiten kann. Es ist mithin eine situationsspezifische Perspektive, aus der Überbewertungen von Innovationsideen resultieren. Diese Perspektive überprüften Prof. Sting und seine Kollegen anhand eines Datensatzes eines Unternehmens über mitarbeitergetriebene Prozessinnovationen. Darüber hinaus triangulierten sie den Mechanismus mit Hilfe einer Reihe von zusätzlichen Interviews und vier szenarienbasierten Experimenten. Es zeigte sich, dass Ideen von Mitarbeitern auf einer höheren (gegenüber niedrigeren) Organisationsebene und von Mitarbeitern, die Ideen in Gruppen (gegenüber individuell) erzeugen, anfälliger für Überschätzung sind.

Für Unternehmen und Organisationen haben diese Erkenntnisse wichtige Implikationen. In der Praxis wird es auf Basis der Erkenntnisse leichter zu prognostizieren, wann Ideen überschätzt werden und wie hoch diese Überschätzung ist. Zugleich mahnen die Ergebnisse deutlich zur Vorsicht bei der Voreinschätzung von potenzialstarken Ideen (beispielsweise von Gruppen deren Kreativität ohnehin überschätzt wird), denn das Erfassen des wahren Wertes von Ideen ist entscheidend für den Innovationserfolg von Unternehmen.

WiSo-Dekan Ulrich W. Thonemann gratulierte Professor Sting und auch die gesamte WiSo-Fakultät freut sich über die Auswahl der Studie zur „besten wissenschaftlichen Publikation des Jahres zum empirisch fundierten Innovationsmanagement“.

• Die Studie ist im Academy of Management Journal veröffentlicht (engl.)
• Find an Expert-Seite von Professor Dr. Fabian J. Sting

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news-18007 Thu, 12 Sep 2019 14:13:04 +0200 "Ein starker Händedruck schadet nie" https://www.wiso.uni-koeln.de/aktuelles-und-neuigkeiten/news-einzelansicht/ein-starker-haendedruck-schadet-nie/ WiSo-Alumna Diana zur Löwen im Interview Seit 2012 als Influencerin mit den Schwerpunktthemen Mode, Beauty und Lifestyle erfolgreich, ist WiSo-Alumna Diana zur Löwen (Bachelor BWL) zuletzt auch durch ihren Einsatz für die Themen Women-Empowerment und  "Europa" aufgefallen. Lorraine Hoffmann sprach für uns mit Diana über ihr Engagement und über ihr Studium an der Universität zu Köln.

Das ganze Interview gibt es auf unseren Alumni-Seiten

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news-17997 Tue, 10 Sep 2019 11:33:08 +0200 Prof. Dr. Rainer Minz gewürdigt https://www.wiso.uni-koeln.de/aktuelles-und-neuigkeiten/news-einzelansicht/prof-dr-rainer-minz-gewuerdigt/ WiSo-Dekan Ulrich W. Thonemann verleiht Honorarprofessur an Dr. Rainer Minz Wir gratulieren herzlich: Am 8. August 2019 berief die Universität zu Köln Herrn Dr. Rainer Minz als Honorarprofessor an die WiSo-Fakultät.

Seit über 30 Jahren engagiert sich Rainer Minz für die Fakultät. Zunächst, nach seiner Promotion im Wintersemester 1987, für fünf Jahre als Lehrbeauftragter der Universität zu Köln. Mit seinem Eintritt als Manager bei der Boston Consulting Group (BCG) im Jahr 1991 unterbrach er diese Tätigkeit vorerst.

Nach 25 Jahren erfolgreicher Tätigkeit verließ er im April 2015 als Senior Partner die BCG. Der globalen Unternehmensberatung weiterhin als Senior Advisor verbunden, konnte Rainer Minz nun an seine Alma Mater zurückkehren, um den Lehrauftrag an der Wiso-Fakultät wieder zu reaktivieren.

Im Oktober 2017 übernahm er zusätzlich die Rolle als Rektoratsbeauftragter für Alumni, Fundraising und Transfer. In dieser Funktion hat er in den letzten Jahren für unsere Universität beachtliche Erfolge erzielt. Unsere Alumni-Mitgliederzahl ist seitdem um rund 4.000 auf inzwischen über 60.000 angewachsen.

Im Fundraising war Rainer Minz maßgeblich an der Gründung der neuen Kölner Universitätsstiftung beteiligt, die inzwischen ein Spendenvolumen von rund 40 Millionen Euro verzeichnen kann. Maßgeblich war er an der Ausrichtung der Transferstrategie in Richtung auf die Gründung von Startups durch Studierende und Doktoranden beteiligt. So eröffnete die Universität im Jahre 2015 ihren Inkubator „Gateway“, war 2016 Mitgründerin des Digitalhub Cologne und 2017 des InsurLab Germany. Im Januar 2019 erhielt die Universität zu Köln als „Excellence Startup Cluster NRW“ eine Förderzusage von rund 25 Millionen Euro, verteilt über fünf Jahre von NRW-Innovationsminister Andreas Pinkwart. Damit ist die Universität zu Köln und insbesondere die WiSo-Fakultät zu einem wesentlichen Faktor im boomenden Kölner Startup-Ökosystem geworden.

Folgerichtig verschob Rainer Minz auch seine Lehrtätigkeit vom Thema Wirtschaftsprüfung hin zu Strategic Management und Entrepreneurship Mit diesen Themen ist er heute sowohl für den neuen Stiftungslehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbes. Managementlehre für Nicht-Wirtschaftswissenschaftler (Prof. Schwens) tätig als auch für die Executive Business School.

Auf Initiative der Universität wurde Dr. Rainer Minz nun nach rund 10-jähriger Lehrtätigkeit für eine Honorarprofessur vorgeschlagen. Der Titel wurde ihm offiziell in der Universität vom Dekan der wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Fakultät, Herrn Prof. Dr. Ulrich Thonemann am 3. September 2019 verliehen. "Ich freue mich sehr über diese Auszeichnung und bedanke mich ganz herzlich für das entgegengebrachte Vertrauen", so der frisch ernannte Prof. Dr. Rainer Minz.

Master-Studierende können die in Englisch gehaltenen Kurse von Prof. Minz in der Business School (Wintersemester) und als Business Project-Kurs mit der Bezeichnung „Build your own Business“ im Sommersemester besuchen. "Es ist bereichernd, den jungen Leuten, die heute auch in Unternehmen notwendigen Entrepreneurship-Fähigkeiten zu vermitteln“, so Prof. Dr. Rainer Minz. „So unterstützen wir gezielt das Kölner Startup-Ökosystem und können uns von anderen Universitäten differenzieren".

• CV von Prof. Dr. Rainer Minz (Kölner Universitätsstiftung)

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news-17981 Wed, 04 Sep 2019 14:02:00 +0200 Gender Pay Gap (schon) in den Lohnerwartungen https://www.wiso.uni-koeln.de/aktuelles-und-neuigkeiten/news-einzelansicht/gender-pay-gap-schon-in-den-lohnerwartungen/ Neue Studie beleuchtet die Lohnlücke in den Köpfen. Schon vor dem Abschluss ihres Studiums rechnen junge Frauen mit einem deutlich niedrigeren Einkommen als ihre männlichen Kommilitonen und diese Erwartungen haben deutliche Auswirkungen auf ihren tatsächlichen, späteren Verdienst. Zu diesem Ergebnis kommt ein Forschungsteam um die WiSo-Professorin Pia Pinger in einer aktuellen Untersuchung.

Rechnen Studentinnen im Durchschnitt mit einem Einstiegsgehalt von rund 33.400 Euro, erwarten männliche Absolventen mit knapp über 39.000 Euro deutlich höhere Summen. Das Gefälle bei den Lohnerwartungen kommt damit den realen Lohnunterschieden überraschend nah. Für ihre Untersuchung werteten die Forscher Angaben von 15.348 Studierenden und 1.155 Absolventen aus.

Entsprechend der realen Lohnlücke gehen auch die unterschiedlichen Lohnerwartungen über den Karriereverlauf hinweg schon vor Abschluss des Studiums auseinander. Männer rechnen demnach im Durchschnitt damit, bereits nach neunjähriger Berufstätigkeit fast jenes Gehalt zu erreichen das Frauen als Höchstlohn ihrer gesamten Karriere erwarten (49.000 Euro bei den männlichen gegen 51.000 Euro bei den weiblichen Studierenden).
Die niedrigeren Einkommenserwartungen von Frauen zeigten sich in der Untersuchung nahezu unabhängig vom Studienfach. Das Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten spielt ebenso wenig Rolle, wie die Beobachtung des realen Arbeitsmarktes.

Neben der Auswahl von Berufen und Branchen bieten vielmehr, darauf deuten die Untersuchungsergebnisse hin, unterschiedliche Verhandlungsstile von Männern und Frauen eine stärkere Erklärung für die realen Lohnunterschiede. Wenn Frauen niedrigere Löhne erwarteten, planten sie Gehaltsforderungen zu stellen, die näher an ihrem Reservationslohn lagen. Dagegen hätten männliche Studenten mit ihren höheren Anfangsforderungen zugleich einen größeren Verhandlungsspielraum. Der mutigere Verhandlungsstil männlicher Berufseinsteiger zahle sich in den erwarteten Verhandlungsergebnissen aus.

Gezielte Verhandlungstrainings für Frauen könnten mithin nach Meinung der Wissenschaftler ein Mittel sein, die Lohnlücke in den Köpfen und in der Realität zu schließen. Erfolgversprechender als Frauen in Männerberufe zu bringen, sei darüber hinaus, die Aufklärung über das reale Lohngefälle und die Karrierekosten der Familiengründung voranzutreiben. Nicht zuletzt könnte dies junge Frauen dazu motivieren, über eine gleichmäßigere Verteilung der Kindererziehungszeiten innerhalb des Haushalts zu verhandeln, denn es sind offenbar die Erwartungen, welche die Realität bestimmen, stärker als umgekehrt.

IZA working paper No. 12522: Gender Differences in Wage Expectations: Sorting, Children, and Negotiation Styles

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news-17666 Tue, 30 Jul 2019 16:50:05 +0200 Sanierung des WiSo-Gebäudes ab Oktober 2019 https://www.wiso.uni-koeln.de/aktuelles-und-neuigkeiten/news-einzelansicht/sanierung-des-wiso-gebaeudes-ab-oktober-2019/ Alle Veränderungen im Arbeits- und Lehrbetrieb ab Oktober 2019 Liebe Nutzer*innen und Besucher*innen des WiSo-Gebäudes,
ab Oktober 2019 wird damit begonnen, das WiSo-Hochhaus und den Flachtrakt (Verbindung zum Universitäts-Hauptgebäude) zu sanieren. Der Umbau wird einige Veränderungen im Arbeits- und Lehrbetrieb mit sich bringen. Diese haben wir auf einer Website zusammengefasst, um Ihnen Überblick über die geplanten Maßnahmen und Veränderungen geben zu können.

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news-17633 Tue, 23 Jul 2019 16:14:37 +0200 Herzlich Willkommen liebe Erstsemester*innen! https://www.wiso.uni-koeln.de/aktuelles-und-neuigkeiten/news-einzelansicht/herzlich-willkommen-liebe-erstsemesterinnen/ Alle Infos zum Studienstart Wir freuen uns sehr, dass Sie sich für ein Studium an der Wirtschafts-und Sozialwissenschaftlichen Fakultät (kurz: WiSo-Fakultät) entschieden haben. Sie erwartet ein spannendes Studium an einer der renommiertesten Fakultäten für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften in einer attraktiven Stadt.
Alle wichtigen Infos zum Studienstart für WiSo-Erstis auf einen Blick stehen Ihnen auf unserer Website zur Verfügung. Hier finden Bachelorstudierende Informationen zu Vorkursen, Modulempfehlungen für das 1. Semester, einen Musterstundenplan und erklärende Video-Tutorials sowie weitere Tipps zum Studienstart für alle Studierenden. Das Programm zu den Master Welcome Days finden Sie hier.

Sollten Sie weitere Fragen rund um Ihr Studium haben, stehen Ihnen die Studienberater*Innen des WiSo Student Service Points zur Verfügung. Informieren Sie sich gerne über unser Beratungs- und Serviceangebot.

Sehen Sie hier, was Sie bei uns erwartet:

Bachelorstudium: https://www.youtube.com/watch?v=kawnbIZGFSI&feature=youtu.be

Masterstudium: https://www.youtube.com/watch?v=AFsItVNxUW0&feature=youtu.be

 

 

 

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news-17558 Wed, 03 Jul 2019 14:19:48 +0200 „Ethikbeirat HR-Tech“: Richtlinien für verantwortungsvollen Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) im HR-Management https://www.wiso.uni-koeln.de/aktuelles-und-neuigkeiten/news-einzelansicht/ethikbeirat-hr-tech-richtlinien-fuer-verantwortungsvollen-einsatz-von-kuenstlicher-intelligenz-ki/ Prof. Dr. Bernd Irlenbusch hat als Mitglied des Gremiums entscheidend zur Definierung dieser Richtlinien beigetragen Künstliche Intelligenz verändert die Arbeitswelt der Gegenwart und Zukunft. Der Einsatz von Robotern und intelligenten Maschinen nimmt stetig zu. Um den Arbeitgebern und Betrieben den ethischen Einsatz von künstlicher Intelligenz in der Personalarbeit zu erleichtern, hat der sogenannte „Ethikbeirat HR-Tech“ vergangene Woche einen Entwurf für Richtlinien für den verantwortungsvollen praxisorientierten Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) im HR-Management vorgestellt.

Prof. Dr. Bernd Irlenbusch vom Seminar für Business Administration, Corporate Development and Business Ethics hat als Mitglied des Gremiums entscheidend zur Definierung dieser Richtlinien beigetragen und den Diskurs um die Rahmenbedingungen für KI in der Personalarbeit in Deutschland maßgeblich geprägt. Die Richtlinien legen etwa den transparenten Einsatz von KI sowie deren Haftung und Verantwortung in der Personalarbeit fest. Außerdem soll sichergestellt werden, dass Menschen die Entscheidungskompetenz bei wichtigen Fragen im HR behalten.
 
Mehr Informationen finden Sie hier in der Pressemeldung des Ethikbeirats HR-Tech auf https://www.hkp.com/article/425 und im Artikel der F.A.Z. https://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/beruf/neuer-ethikbeirat-wenn-computer-bewerber-auswaehlen-16257834.html.

 

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news-17546 Tue, 02 Jul 2019 08:29:13 +0200 Wussten Sie schon, dass Versuchungen nachzugeben bestimmte Personen zufriedener macht als andere? https://www.wiso.uni-koeln.de/aktuelles-und-neuigkeiten/news-einzelansicht/wussten-sie-schon-dass-versuchungen-nachzugeben-bestimmte-personen-zufriedener-macht-als-andere-1/ Neue Studie von Erik Hölzl, Michail Kokkoris und Carlos Alós-Ferrer veröffentlicht. Viele Entscheidungen im Alltag verlangen Selbstkontrolle. Soll man das leckere Dessert essen, obwohl man abnehmen will? Soll man ein schönes Kleidungsstück kaufen, obwohl man sparen will? In solchen Situationen steht man vor einer Versuchung, der man nachgeben oder widerstehen kann. Welche Entscheidung macht zufriedener? Und gibt es dabei systematische Unterschiede zwischen Personen? 
In einem kürzlich von ISS-Forscher Erik Hölzl mit seinen Kollegen Michail Kokkoris und Carlos Alós-Ferrer publizierten Artikel wurde die Zufriedenheit mit Entscheidungen untersucht, in denen einer Versuchung nachgegeben oder widerstanden wurde. Die Ergebnisse von 11 Studien mit insgesamt über 3000 Teilnehmer*innen zeigen, dass individuelle Unterschiede in der „Laienrationalität“ dabei eine wichtige Rolle spielen. Laienrationalität beschreibt die Tendenz, sich bei Entscheidungen primär auf Begründungen zu stützen und weniger auf Gefühle. Bei Entscheidungen, in denen einer Versuchung widerstanden wurde, zeigten sich Personen mit hoher Laienrationalität zufriedener als Personen mit niedriger Laienrationalität. Bei Entscheidungen hingegen, in denen einer Versuchung nachgegeben wurde, zeigten sich Personen mit niedriger Laienrationalität zufriedener als Personen mit hoher Laienrationalität. Dieser Effekt wurde durch wahrgenommene Authentizität vermittelt, also das Gefühl, dem „wahren Ich“ entsprechend zu handeln. Die Ergebnisse zeigen, dass Selbstkontrolle und Verzicht nicht immer zu mehr Zufriedenheit mit einer Entscheidung führt, sondern dass es darauf ankommt, was eine Person als legitime Grundlage für ihre Entscheidungen sieht.
 

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news-17535 Fri, 28 Jun 2019 12:00:23 +0200 WiSo Slogan Contest https://www.wiso.uni-koeln.de/aktuelles-und-neuigkeiten/news-einzelansicht/wiso-slogan-contest/ Machen Sie mit! Im Zuge der Aktualisierung von Mission und Vision der WiSo Fakultät soll auch ein neuer Slogan für die WiSo-Fakultät entwickelt werden. Bei der Findung des neuen Slogans sind alle eingeladen, die einen Bezug zur WiSo-Fakultät haben. Erfahren Sie mehr zum Ablauf der Abstimmung und reichen Sie eigene Vorschläge für einen Slogan ein, mit dem wir uns als WiSo nach innen und nach außen hin präsentieren können: www.wiso-slogan.uni-koeln.de

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news-17240 Mon, 08 Apr 2019 09:17:46 +0200 Klassenunterschiede und Populismus: Journalist Michael Seemann eröffnet Vortragsreihe https://www.wiso.uni-koeln.de/aktuelles-und-neuigkeiten/news-einzelansicht/klassenunterschiede-und-populismus-journalist-michael-seemann-eroeffnet-vortragsreihe/ Fortführung der Debatten-Reihe „Wahrheit, Populismus, Internet“ Menschen, die im Privaten der Globalisierung positiv gegenüberstehen, erleben Populismus anders. Das ist eine Kernthese des Medienwissenschaftlers, Bloggers und Journalisten Michael Seemann über die „Globale Klasse“, über die er am 11. April in der öffentlichen Debatten-Reihe „Wahrheit, Populismus, Internet – Recht und Regulierung im digitalen Zeitalter“ sprechen wird. Die Presse sowie alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich zur Veranstaltungsreihe eingeladen.

 

 

 

Termin:
Donnerstag, 11. April 2019, 18:00 Uhr
„Die Globale Klasse: Impuls-Vortrag von Michael Seemann in der Reihe Wahrheit, Populismus, Internet“
Universität zu Köln, Hörsaalgebäude, Hörsaal D, Universitätsstr. 35, 50923 Köln

„Recht und Regulierung im digitalen Zeitalter“ im Sommersemester 2019 ist die Fortsetzung der Reihe „Fake News und Macht im digitalen Zeitalter“, die im letzten Semester sehr erfolgreich angelaufen war und im WDR3, dem Kulturpartner der Universitäts- und Stadtbibliothek, übertragen wurde. So drehen sich die Veranstaltungen nun um die Konstellationen neuer populistischer Kommunikation und der Frage nach Regulierung, Regulierbarkeit, Regulierungsbedarf und Überregulierung im Internet.

Weitere Termine:
Montag, 13. Mai 2019, 18:00 Uhr
„Rattenfänger, Lügner, Demokraten? Populistische Kommunikation in neuesten Medien (Podiumsdiskussion)“
Universität zu Köln, Seminargebäude, Tagungsraum im Erdgeschoss, Universitätsstr. 37, 50923 Köln

Montag, 1. Juli 2019, 18:00 Uhr
„Regeln für Facebook & Co? Gesetze, Konventionen und Bedingungen für die neue Mediengesellschaft (Podiumsdiskussion)“
Universität zu Köln, Seminargebäude, Tagungsraum im Erdgeschoss, Universitätsstr. 37, 50923 Köln

Die Reihe wird gemeinsam von der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln, dem Institut für Medienkultur und Theater, dem Center for Data and Simulation Science, dem Institut für Digital Humanities und dem Dezernat für Kommunikation und Marketing der Universität zu Köln veranstaltet. Initiatoren sind der Medienkulturwissenschaftler Professor Dr. Stephan Packard und Bibliotheksdirektor Dr. Hubertus Neuhausen.

Stephan Packard sagt: „In der Angst vor populistischen Bewegungen und technisch verbreiteter Desinformation, aber auch vor Überwachung, Hate Speech und Gewaltandrohungen sowie vor Verletzungen von Privatsphären, Persönlichkeitsrechten und geistigem Eigentum wird eine dreifache Sorge laut: Dass im Internet ein rechtsfreier Raum entstehe, der nicht mehr gesetzlich zu regulieren sei; dass andererseits und im Gegenteil ein überregulierter Raum entstehe, in denen Gesetzgeber Meinungsfreiheit, Briefgeheimnis und andere Grundrechte nicht mehr achten; oder aber dass der digitale Raum unter den Einfluss neuer Mächte fallen könnte, die aus kommerziellen oder politischen Interessen das Verhalten der Nutzerinnen und Nutzer gegen deren Willen und vielleicht ohne ihr Wissen regulieren.“ Über diese Ängste soll es in der Veranstaltungsreihe gehen.

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news-17124 Wed, 13 Mar 2019 14:00:28 +0100 Versorgungsketten nach einem Brexit: Teurere Produkte und Lieferverzögerung drohen https://www.wiso.uni-koeln.de/aktuelles-und-neuigkeiten/news-einzelansicht/versorgungsketten-nach-einem-brexit-teurere-produkte-und-lieferverzoegerung-drohen/ Interview mit Andreas Fügener Ein No-Deal Brexit, also ein Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union, rückt näher.

Wie sich das auf die Lieferkette von Produkten auswirken kann, erklärt Jun-Prof. Dr. Andreas Fügener, Supply Chain Management-Experte an der Universität zu Köln, im folgenden Gespräch:

Presseinformation der Universität zu Köln vom 13. 3. 2019

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news-17020 Mon, 18 Feb 2019 16:51:42 +0100 Stipendium für einen Studenten der WiSo-Fakultät https://www.wiso.uni-koeln.de/aktuelles-und-neuigkeiten/news-einzelansicht/stipendium-fuer-einen-studenten-der-wiso-fakultaet/ Jürgen Manchot Stiftung fördert praxisnahes Promotionsvorhaben Sidney Block, Masterstudent im Studiengang Corporate Development, erhält für mindestens zwei Jahre ein Promotionsstipendium von der Jürgen Manchot Stiftung aus Düsseldorf. In seiner Promotion an der Professur für Strategy von Prof. Dr. Matthias Heinz will sich Herr Block in mehreren Projekten mit den kausalen Effekten von Managementpraktiken in Unternehmen auseinandersetzen. In einem großangelegten Forschungsprojekt plant Herr Block zum Beispiel mit Daten von mehreren Einzelhandelsketten zu testen, ob Mystery Shopping eine gute Methode zur Messung von Servicequalität und der finanziellen Leistungsfähigkeit ist.

Wir danken der Jürgen Manchot Stiftung herzlich für die finanzielle Förderung des Promotionsvorhabens unseres Kölner Studierenden und wünschen Herrn Block viel Erfolg bei seiner Promotion an der Professur für Strategy!

 

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news-16976 Fri, 08 Feb 2019 10:11:37 +0100 Soziologischer Aschermittwoch https://www.wiso.uni-koeln.de/aktuelles-und-neuigkeiten/news-einzelansicht/soziologischer-aschermittwoch/ Mit Hartmut Esser, Thomas Hinz, Stefan Hirschauer, Stephan Lessenich und Monika Wohlrab-Sahr Vor 100 Jahren wurde in Köln das erste Forschungsinstitut für Sozialwissenschaften in Deutschland gegründet. Neben einer Reihe anderer Veranstaltungen zum 100jährigen Jubiläum findet aus diesem Anlass am 6. März 2019 der erste „soziologische Aschermittwoch“ statt. Bezugspunkt dieser öffentlichen Diskussionsveranstaltung ist die aktuelle Auseinandersetzung um die zukünftige Ausrichtung der Soziologie und den Umgang mit der dieses Fach kennzeichnenden Vielfalt an Ansätzen, Methoden und Wissenschaftsverständnissen.

Wie kritisch kann und soll die Soziologie sein?
Hintergrund ist die Gründung der sog. „Akademie für Soziologie“, die teilweise als Konkurrenz zur „Deutschen Gesellschaft für Soziologie“ wahrgenommen wird. Dabei wird gerade das Verhältnis von empirisch-analytischer Soziologie – die häufig als Kern der sog. „Kölner Schule“ angesehen wird – zu anderen Ansätzen kontrovers diskutiert: Wie kritisch oder wertneutral kann und soll die Soziologie sein? Wie positioniert sie sich im Verhältnis zu Nachbardisziplinen? Welche methodischen Standards sind einzuhalten und wie kann die Soziologie der lauter werdenden gesellschaftlich-politischen Polemik gegenüber wissenschaftlicher Erkenntnis entgegentreten?

Der von Professor Clemens Kroneberg (Institut für Soziologie und Sozialpsychologie) und der Hochschulgruppe Sozialwissenschaften organisierte „soziologische Aschermittwoch“ soll diese Diskussion in Köln gerade auch für Studierende sichtbar machen. Hierzu kommen am 6. März 2019 zentrale Figuren dieser Diskussion und bekannte Fachvertreter*innen nach Köln.

Referent*innen
Den Anfang machen zwei Impulsvorträge von Thomas Hinz (Konstanz) und Stephan Lessenich (München), die anhand konkreter Beispiele veranschaulichen werden, was Soziologie ihrer Ansicht nach (nicht) leisten kann und sollte. Daran an schließt eine 90minütige Podiumsdiskussion, an der neben den beiden Referenten Hartmut Esser (Mannheim), Stefan Hirschauer (Mainz) und Monika Wohlrab-Sahr (Leipzig) teilnehmen werden. Auch für das Publikum besteht die Möglichkeit sich in die Diskussion einzubringen. Der soziologische Aschermittwoch ist einem offenen, kontroversen Austausch verpflichtet und wird im besten Fall sowohl lehrreich als auch unterhaltsam sein.

Hinweis:
Bitte registrieren Sie sich vorab kostenlos für die Veranstaltung über die folgende Webseite: Eventbrite

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Lehre/Veranstaltungen
news-16846 Tue, 22 Jan 2019 14:30:47 +0100 Jan Recker forschungsstärkster Betriebswirt "Unter 40 Jahre" https://www.wiso.uni-koeln.de/aktuelles-und-neuigkeiten/news-einzelansicht/jan-recker-forschungsstaerkster-betriebswirt-unter-40-jahre/ WirtschaftsWoche-Ranking Professor Jan Recker von der Universität zu Köln ist im deutschsprachigen Raum laut einem aktuellen WirtschaftsWoche-Ranking der erfolgreichste Betriebswirt unter 40 Jahren. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen das Design von Informationssystemen und digitale Innovationen. Ziel dabei sei, so Recker, Mensch und Maschine gleichermaßen zu verstehen und sie in der Forschung zusammenzubringen. In seiner jüngsten Veröffentlichung thematisiert er die Verbindung von Digitalisierung und nachhaltiger Unternehmensentwicklung. Recker erklärt dazu gegenüber der WirtschaftsWoche, dies sei wichtig, denn die IT sei einer der größten Ressourcenfresser unserer Zeit.

Mehr zum Ranking: Jan Recker: Wie tickt der Jungstar der BWL? (WiWo, 21.1. 2019)

Weitere Informationen zur Person: Jan Recker bei "Find an Expert"

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news-16842 Tue, 22 Jan 2019 11:41:54 +0100 Gremienwahlen vom 22.01. bis 24.01 https://www.wiso.uni-koeln.de/aktuelles-und-neuigkeiten/news-einzelansicht/gremienwahlen-vom-2201-bis-2401/ Wahlen zum Senat, zur Gleichstellungskommission und zur Engeren Fakultät Von heute, 22.01., bis Donnerstag, 24.01, finden die Wahlen zum Senat, zur Gleichstellungskommission und zur Engeren Fakultät statt.

Beschäftigte der Universität zu Köln können Ihre Stimmen jeweils von 9 bis 16 Uhr im Raum 20 (Fakultätssitzungssaal) im WiSo-Schlauch abgeben.

Die einzelnen KandidatInnen der Wahllisten können Sie hier einsehen: Bekanntgabe der KandidatInnen für die Wahlen vom 22.01. bis 24.01.2019

 

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news-16829 Thu, 17 Jan 2019 14:23:05 +0100 Honorarprofessur für Dr. Christian Glasmacher https://www.wiso.uni-koeln.de/aktuelles-und-neuigkeiten/news-einzelansicht/honorarprofessur-fuer-dr-christian-glasmacher/ Berufung durch das Institut für Messewirtschaft der Universität zu Köln Wir gratulieren herzlich: Am 16. Januar 2019 wurde Dr. Christian Glasmacher der Titel eines Honorarprofessors verliehen. Seit 12 Jahren engagiert er sich als Lehrbeauftragter am Institut für Messewirtschaft der Universität zu Köln, das die Koelnmesse im Jahr 1999 mitgegründet hat. Als Mitglied der Geschäftsleitung und Bereichsleiter Unternehmensentwicklung der Koelnmesse fungiert er damit als Schnittstelle zwischen Institut und Unternehmen.

Anlässlich des 75-jährigen Firmenjubiläums der Koelnmesse im Sommer 1999 wurde gemeinschaftlich mit der Universität zu Köln das Institut für Messewirtschaft gegründet und der wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Fakultät angeschlossen. Damit war das erste deutsche Institut für Messewirtschaft auf Universitätsebene geschaffen. "Ich bin stolz auf unsere langjährige erfolgreiche Kooperation mit der Universität. Die Mitwirkung der Koelnmesse ermöglicht den Studierenden dank Vorlesungen renommierter Referenten und durch Besuche von Messeveranstaltungen direkte Einblicke ins Messegeschäft", erklärt Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse.

Auf Initiative der Universität wurde Dr. Christian Glasmacher nun nach 12-jähriger Lehrtätigkeit für eine Honorarprofessur vorgeschlagen. Der Titel wurde ihm offiziell im Rahmen einer Feierstunde in der Universität vom Dekan der wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Fakultät, Herrn Prof. Dr. Werner Mellis, verliehen. "Ich freue mich sehr über diese Auszeichnung und bedanke mich ganz herzlich für das entgegengebrachte Vertrauen", so der frisch ernannte Prof. Christian Glasmacher.

Bachelor-Studierende am Institut für Messewirtschaft können das Schwerpunktmodul Messewirtschaft als eine von zwei im Bachelorstudium vorgesehenen Profilgruppen belegen, in dem Prof. Glasmacher die beiden Lehrveranstaltungen "Strategisches Messemanagement" und "Operatives Messemanagement" hält. "Es ist bereichernd, die jungen Leute auf ihre berufliche Laufbahn vorzubereiten und die Chance zu nutzen, junge Talente mit dem Messegeschäft bekannt zu machen. So unterstützen wir gezielt Bildung und Wissenschaft in Köln und fördern gleichzeitig den Managementnachwuchs unserer Branche", ergänzt Prof. Glasmacher.

Einzigartige Ausbildungsmöglichkeiten am Messeinstitut

Seit 1999 betreut das Institut das Schwerpunktmodul "Messewirtschaft" im Bachelorstudium, betreibt Grundlagen- und angewandte Forschung zu messebezogenen Themen und forciert die Umsetzung wissenschaftlicher Ergebnisse in die Praxis.

Die universitäre Ausbildung von Führungskräften für die Messewirtschaft wie sie an der Universität zu Köln gelebt wird, ist einzigartig. Das Institut versteht sich als Schnittstelle zwischen Theorie und Praxis: Jedes Jahr engagieren sich zahlreiche Mitarbeiter der Koelnmesse als Gastdozent*innen und sorgen so neben der Theorie für die optimale Praxisnähe. Und das mit Erfolg: Seit der Gründung besuchen immer mehr Studierende die Vorlesungen des Instituts und bewerten es in regelmäßigen Umfragen überdurchschnittlich positiv. Und eine Reihe von Absolventen ist längst an wesentlichen Positionen der Messewirtschaft in ganz Deutschland und darüber hinaus tätig.

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news-16479 Tue, 13 Nov 2018 13:11:36 +0100 Verbundprojekt „OERinForm“ https://www.wiso.uni-koeln.de/aktuelles-und-neuigkeiten/news-einzelansicht/verbundprojekt-oerinform/ Beratung für Medien- und E-Learningzentren an Hochschulen Lehrkräfte der Uni Köln und Interessierte können sich jetzt beim Zentrum Netzwerk Medien der Humanwissenschaftlichen Fakultät zum Themenbereich frei zugängliche Bildungsmaterialien, den sogenannten Open Educational Resources (OER) beraten lassen. Ob rechtliche Hintergrundinfos und praktische Anwendung von OER oder die Installation des OER-Plugins in ILIAS – das neue Serviceangebot ist das Ergebnis eines Verbundprojekts („OERinForm“), welches das Netzwerk Medien initiiert und an dem es sich für die Uni Köln über den Zeitraum von 18 Monaten beteiligt hatte. Gemeinsam mit fünf weiteren Hochschulen (Uni Augsburg, HU Berlin, JGU Mainz, HHU Düsseldorf, FAU Erlangen-Nürnberg) wurde in dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekt ein Informations- und Beratungskonzept für Medien- und E-Learningzentren an Hochschulen entwickelt, das jetzt in Köln in die Praxis überführt worden ist.

„Wir möchten Interessierten konkrete Anwendungsmöglichkeiten zum Thema Offene Bildungsmaterialien im Hochschulbereich an die Hand geben und weitere Menschen dafür begeistern. Dozentinnen und Dozenten können sich bei uns über frei zugängliche Lehr-Lernmaterialien informieren und wir zeigen ihnen technische Lösungen, die wir im Verbundprojekt eigens entwickelt haben“, sagt Dr. Udo Kullik, Koordinator des Projekts und Leiter des Netzwerk Medien an der Universität zu Köln. „Für uns ist es ein großer Gewinn, dass wir nun langfristig die Rolle eines kompetenten OER-Beraters an der Uni Köln einnehmen können. Ziel ist es, dass sich noch mehr dafür engagieren, offene Bildungsmaterialien zu suchen, zu nutzen, zu erstellen und mit anderen zu teilen.“

Den Lehrenden stehen unter oer.amh-ev.de eine Vielfalt an Infomaterialien zu OER kostenlos zur Verfügung. Gleichzeitig können sie sich mit dem Input zu kreativen OER Lösungen ihre eigenen Ideen umsetzen und als offene Bildungsmaterialien verbreiten.  Neben einem Reputationsgewinn der Lehrpersonen steigert sich so auch der Bekanntheits- und Nutzungsgrad der erstellten Materialien. Der erleichterte Zugang bietet außerdem Lernenden die Chance, sich Themen kostenfrei anzueignen.

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news-16404 Mon, 05 Nov 2018 13:43:33 +0100 Vertrauen ins Bankensystem? https://www.wiso.uni-koeln.de/aktuelles-und-neuigkeiten/news-einzelansicht/vertrauen-ins-bankensystem/ Ein Gespräch mit Prof. Thomas Hartmann-Wendels Bankenstresstest, die bevorstehenden US-Wahlen zum Repräsentantenhaus, Niedrigzinsen oder die Digitalisierung: Banken haben derzeit viele Baustellen. Doch auf dem Vertrauen auf Banken basiert eine gesunde Wirtschaftsentwicklung. Ein Gespräch mit Prof. Thomas Hartmann-Wendels von der WiSo-Fakultät der Universität zu Köln über große Krisen und die deutschen Banken.

Können die Wahlen zum Repräsentantenhaus am 6. November in Amerika eine Auswirkung auf die Banken haben?

Die anstehenden Wahlen zum Repräsentantenhaus entscheiden darüber, ob Trump seine Politik der Deregulierung der Banken ungestört fortsetzen kann oder ob die Demokraten diese Entwicklung hemmen oder gar verhindern können. Eine Deregulierung beflügelt zunächst einmal die Geschäftsmöglichkeiten der Banken, allein die Ankündigung von Maßnahmen zur Deregulierung hat die Aktienkurse amerikanischer Banken steigen lassen. Lockere Vorschriften verschaffen den international tätigen amerikanischen Banken einen Wettbewerbsvorteil gegenüber ihren europäischen Konkurrenten, gleichzeitig wächst aber auch die Gefahr, dass einzelne Banken die neu gewonnenen Freiheiten dazu nutzen, eine langfristig verantwortungslose Geschäftspolitik zu betreiben.

Geldgeschäfte basieren auf Vertrauen in die wirtschaftliche und politische Stabilität eines Landes. Das scheint in der deutschen Gesellschaft aber zu schwinden. Worin besteht die Gefahr dieser Entwicklung?

Vertrauen in stabile und verlässliche Rahmenbedingungen ist unerlässlich für eine gesunde Wirtschaftsentwicklung. Dies gilt für alle Bereiche einer Volkswirtschaft, in besonderem Maße aber für Banken. Egal ob Banken Kredite vergeben oder Einlagen entgegennehmen, stets ist das Vertrauen auf die Rückzahlung der vergebenen Kredite bzw. der bei Banken angelegten Gelder die entscheidende Geschäftsgrundlage. Schwindet dieses Vertrauen, können Investitionen nicht mehr finanziert werden, dies gefährdet Wachstum und Vollbeschäftigung.

Sehen Sie derzeit Anzeichen dafür, dass sich Unternehmen mit Investitionen in Deutschland (Ost?) zurückhalten, weil das Vertrauen in die Banken geschädigt ist?

Die Investitionsbereitschaft von Unternehmen hängt im Wesentlichen davon ab, wie erfolgversprechend die wirtschaftliche Entwicklung und wie stabil die politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse eingeschätzt werden. Hinsichtlich der wirtschaftlichen Entwicklung ziehen einige dunkle Wolken auf, die Stichworte hier sind Brexit, Handelskrieg und wachsende Instabilität in Italien. Was die politische Entwicklung anbelangt, so haben die Vorkommnisse in den letzten Wochen sich sicherlich negativ auf die Attraktivität einiger Länder in Ostdeutschland als Unternehmensstandort ausgewirkt. Einige Banken haben zwar seit der Finanzkrise an Reputation eingebüßt, ich sehe aber keine generelle Vertrauenskrise, die zu einer Zurückhaltung bei Investitionen führt.

Wissenschaftler wie die Nobelpreisträger Robert Shiller, William Sharpe und Lars Peter Hansen warnen vor einem größeren Crash als 2008. Sehen Sie das auch so?

Es gab fast zu jeder Zeit Stimmen, die vor einer großen Krise gewarnt haben. 2008 haben sich diese Prophezeiungen dann auch einmal bewahrheitet, seitdem wird solchen Prognosen eine viel größere Aufmerksamkeit zuteil als früher. Auch derzeit gibt es eine Reihe von Indikatoren, aus denen sich durchaus plausibel ein Crash-Szenario ableiten lässt. Die Zutaten hierzu sind Brexit, wachsende Staatsverschuldung, Niedrigzinsniveau mit der Folge einer Überbewertung von Immobilien und Aktien und zunehmende politische Unsicherheiten. Ob sich daraus wirklich eine globale Krise entwickelt, ob es nur eine kleine Delle im Wirtschaftswachstum gibt oder ob der Sturm vorbeizieht ohne großen Schaden anzurichten, lässt sich derzeit nicht seriös abschätzen.

Sind Banken heute immer noch im gleichen Maß wie 2008 systemrelevant?

Während der Finanzmarktkrise haben viele Akteure beschworen, dass eine einzelne Bank nie mehr so groß werden darf, dass ihre Insolvenz die Stabilität des gesamten Finanzsystems gefährdet. Seit der Finanzmarktkrise erleben wir aber eine Zunahme der Bankenfusionen, vor allem zwar bei kleinen Instituten, aber durchaus auch bei großen Banken. Diese Entwicklung vergrößert das „too-big-to-fail“ Problem. Hintergründe der Fusionen sind u.a. das Niedrigzinsniveau und eine deutliche verschärfte Regulierung, die zunehmend zu einem Kostenfaktor für die Banken wird. Die Bankenaufsicht versucht zwar, die Gefahr, die von systemrelevanten Banken ausgeht, zu begrenzen, indem diese Banken stärker beaufsichtigt werden, indem sie höhere Eigenkapitalquoten einhalten müssen und indem sie Pläne für den Fall einer Abwicklung bereithalten müssen. Es ist allerdings mehr als fraglich, ob diese Instrumente im Ernstfall wirklich greifen. Das Problem, dass Banken systemrelevant sind, ist also bis heute nicht gelöst.

Machen deutsche Banken momentan alles richtig oder was sollten sie ändern?

Die Banken in Deutschland befinden sich in einer schwierigen Lage. Das Niedrigzinsniveau hat die Zinsmargen drastisch schrumpfen lassen, die verschärfte Regulierung hat den Kostendruck erhöht, gleichzeitig dringen neue, innovative Wettbewerber wie z.B. die Fintechs in die traditionellen Geschäftsfelder der Banken ein. Um von der Digitalisierung nicht abgehängt zu werden, bedarf es enormer Anstrengungen, insbesondere auch hoher Investitionen. Die großen Banken haben derzeit viele andere Baustellen und können sich dem Thema Digitalisierung nicht mit ganzer Kraft widmen. Die in ihrem jeweiligen Finanzverbund zusammengeschlossenen Sparkassen und Volksbanken/Raiffeisenbanken müssen ihre Kräfte besser bündeln, um mit der Entwicklung Schritt halten zu können. Oftmals ist der Chor in den Finanzverbünden zu vielstimmig und behindert damit schnelle Entscheidungen.

Stellen radikale politische Kräfte eine Gefahr für die Banken/Unternehmen dar?

Unternehmen benötigen stabile und verlässliche Rahmenbedingungen, um erfolgreich arbeiten zu können. Jegliche Form politischen Radikalismus vergrößert die Unberechenbarkeit und führt zur Zurückhaltung bei Investitionen. Hinzu kommt, dass politisch radikale Kräfte dazu neigen, die Gesetze für ein erfolgreiches Wirtschaften zu ignorieren und ihren radikalen Ansichten unterzuordnen. Die Erfahrung lehrt, dass dies auf Dauer nie gelingt. Für Banken kommt noch hinzu, dass deren Geschäftstätigkeit in besonderem Maße vom Vertrauen ihrer Kunden abhängt. Wir erleben aktuell in Italien, dass politischer Radikalismus das Vertrauen der Anleger in die Sicherheit ihrer Geldanlagen erschüttert. Geldanlagen werden zunehmend über die Grenze in die sichere Schweiz verlagert, weil die Angst wächst, dass Kapitalverkehrskontrollen eingeführt werden, um einen Bank-Run zu verhindern. Sollte diese Tendenz sich verstärken, werden die italienischen Banken in ernste Liquiditätsschwierigkeiten geraten.

Die deutschen Banken sollten im internationalen Wettbewerb mithalten können. Spricht das für eine Fusion von Deutscher Bank und Commerzbank?

Die Deutsche Bank und die Commerzbank sind in den letzten Jahren im internationalen Wettbewerb deutlich zurückgefallen. Die Deutsche Bank spielt längst nicht mehr in der ersten Liga der international tätigen Banken mit, die Commerzbank hat noch nie so richtig dazu gehört. Beide Banken haben mit immensen internen Problemen zu kämpfen. Diese werden durch eine Fusion nicht gerade geringer. Im Gegenteil, die Zusammenführung zweier großer Banken ist eine Mammutaufgabe, die immense Summen verschlingt und die neu entstandene Bank von anderen wichtigen Themen wie z.B. den Herausforderungen durch die Digitalisierung ablenkt. Zusammengefasst kann man sagen, dass durch die Fusion zweier schwächelnder Institute keine starke Bank entsteht, da durch die Fusion keines der bestehenden Probleme gelöst wird, sondern nur zusätzliche geschaffen werden.

Zur Person
Prof. Dr. Thomas Hartmann-Wendels ist Direktor am Seminar für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Bankbetriebslehre und am Forschungsinstitut für Leasing sowie Geschaftsführender Direktor der Abteilung Bankwirtschaft am Institut für Bankwirtschaft und Bankrecht der Universität zu Köln.

Das Interview steht auch zum Abdruck und zur digitalen Verwendung zur Verfügung, siehe die folgende Pressemitteilung der Universität zu Köln für weitere Informationen und Kontaktdaten: Vertrauen in Bankensystem: „Politischer Radikalismus führt zur Zurückhaltung bei Investitionen

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news-16196 Tue, 09 Oct 2018 10:29:59 +0200 WiSo-Mentoring-Programm https://www.wiso.uni-koeln.de/aktuelles-und-neuigkeiten/news-einzelansicht/wiso-mentoring-programm/ Studierende der WiSo-Fakultät können Mentee werden Liebe Studierende der WiSo-Fakultät,

werden Sie Mentee beim WiSo-Mentoring-Programm und lassen Sie sich ein Jahr lang während Ihres Master-Studiums des Studiengangs Business Administration – Corporate Development von einer Mentorin / einem Mentor begleiten!

Durch die Unterstützung einer Mentorin / eines Mentors können Ihre Kompetenzen und Potentiale in der Übergangsphase von Studium und Beruf gefördert werden. Bei gezielten Seminaren, Workshops, Networking-Meetings uvm. bekommen Sie viele hilfreiche Ratschläge als auch Kontakte für Ihr späteres Berufsleben.

Haben Sie Interesse, sich als Mentee der WiSo-Fakultät zu bewerben? Dann freuen wir uns, wenn Sie uns per E-Mail über mentoring(at)wiso.unikoeln.de kontaktieren. Gerne informieren wir Sie persönlich über Inhalte und Aufbau des Programms.

Projekt-Koordinatorin:
Kristin Pfeiffer
Tel.: +49 - (0) 221 / 470 89257
Webseite: Wiso-Mentoring-Programm 

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news-16170 Tue, 02 Oct 2018 13:33:46 +0200 Theoretical and Methodological Innovations in Comparative Politics https://www.wiso.uni-koeln.de/aktuelles-und-neuigkeiten/news-einzelansicht/theoretical-and-methodological-innovations-in-comparative-politics-1/ Workshop des CCCP

Am 22. Und 23. November veranstaltet das Cologne Center for Comparative Politics (CCCP) einen internationalen Workshop für junge Forscher und Berufseinsteiger. 

Am ersten Tag des Workshops widmen sich Wissenschaftler unterschiedlicher Universitäten den Themen Electoral Politics and Representation in Europe und Political Institutions. Die Themen Political Economy und New Methods for Comparative Research, werden am zweiten Tag behandelt. Zum Schluss gibt es eine abschließende Diskussion.

Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeiten sind auf der Website des CCCP zu finden: https://www.cccp.uni-koeln.de/de/workshop/ 

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news-16038 Tue, 11 Sep 2018 11:57:51 +0200 Berufsbegleitende Weiterbildung erhält den Status Quo https://www.wiso.uni-koeln.de/aktuelles-und-neuigkeiten/news-einzelansicht/berufsbegleitende-weiterbildung-erhaelt-den-status-quo/ Neue Studie des ISS

Wussten Sie schon, dass berufsbegleitende Weiterbildung dazu beiträgt, den beruflichen Status Quo zu erhalten?

Erwerbstätigen, die sich beruflich weiterentwickeln wollen, wird Weiterbildung oft als Karrieresprungbrett anempfohlen. Dies wird beispielsweise am Motto „Aufstieg durch Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung deutlich. Ob sich die individuelle Weiterbildungsteilnahme positiv auf die beruflichen Karrieren von Erwerbstätigen in Deutschland auswirkt, haben nun ISS-Forscher Christian Ebner und Martin Ehlert (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung) in einer Studie auf Grundlage aktueller und repräsentativer Längsschnittdaten untersucht. 

Non-formale Weiterbildung im Fokus der Untersuchung

Analysiert wurden die Auswirkungen sogenannter „non-formaler“ Weiterbildungsaktivitäten. Hierunter fallen die vielfältigen Kurse und Lehrgänge, die meist berufsbegleitend stattfinden, relativ kurz sind und nicht zu anerkannten Bildungsabschlüssen führen. Dazu gehören zum Beispiel Softwareschulungen, Sprachkurse, Präsentationstrainings und vieles mehr. Diese Kurse machen den Großteil der Lernaktivitäten von Erwerbstätigen aus. Während es mit Blick auf die deutlich seltener vorkommenden formalen Weiterbildungen (z.B. ein Meisterabschluss nach der Lehre) deutliche Hinweise auf Karriereverbesserungen gibt, sind die Befunde zum Thema non-formale Weiterbildung bis dato alles andere als eindeutig.

Auswirkungen von Weiterbildungen auf die Karrierelaufbahn

Als mögliche Karriereveränderungen durch non-formale Weiterbildung wurden Berufswechsel, Betriebswechsel, Auf- und Abstiege in der Einkommenshierarchie sowie Wechsel in Nichterwerbstätigkeit (u.a. Arbeitslosigkeit) untersucht. Für die empirischen Analysen wurden die Daten des Nationalen Bildungspanels (NEPS) herangezogen. Das NEPS erfasst Bildungsprozesse, Kompetenzen und Bildungserträge über die gesamte Lebensspanne. Die hier analysierte Startkohorte 6 ist eine Stichprobe der Geburtsjahrgänge 1944–1986 in Deutschland. Die Autoren nutzen die sieben Panelwellen der Erhebung 2009–2016, da hier detaillierte Angaben zu non-formalen Kursen vorliegen. 

Non-formale Weiterbildung wirkt wie ein "Sicherheitsnetz" gegen berufliche Abstiege

Die Ergebnisse zeigen, dass berufliche Kurse und Lehrgänge kein Karrieresprungbrett darstellen. Vielmehr zeigte sich, dass Erwerbstätige die an diesen Weiterbildungen teilnehmen eher auf ihren Arbeitsplätzen verbleiben. Die Kursteilnahme stabilisiert also die Karriere. Das bedeutet, dass non-formale Weiterbildung einerseits die Funktion eines „Sicherheitsnetzes“ hat und dem Ausstieg aus Erwerbstätigkeit sowie beruflichen Abstiegen entgegenwirkt. Allerdings finden in Folge non-formaler Weiterbildung auch seltener Aufstiege, Betriebs- und Berufswechsel statt.

Wussten Sie schon, dass...?

Mehr interessante und oft überraschende Ergebnisse aus der Forschung des ISS gibt es auf der Website des Instituts für Soziologie und Sozialpsychologie (ISS).

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