Aktuelles - Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät der Universität zu Köln https://www.wiso.uni-koeln.de/ Aktuelle Hinweise und Nachrichten aus der Forschung und Lehre der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät der Universität zu Köln de-de WiSo-Fakultät Mon, 17 Dec 2018 00:35:41 +0100 Mon, 17 Dec 2018 00:35:41 +0100 TYPO3 EXT:news news-16683 Thu, 13 Dec 2018 11:50:30 +0100 Marketing and Digital Innovations https://www.wiso.uni-koeln.de/aktuelles-und-neuigkeiten/news-einzelansicht/marketing-and-digital-innovations/ Gastvortrag von Dr. Philipp Marchand (Vossius & Partner) Dr. Philipp Marchand, Patentanwalt bei Vossius & Partner, wird die Bedeutung von Patenten und den Schutz digitaler Innovationen aus europäischer Sicht diskutieren.

Der Gastvortrag findet am Mittwoch, den 19. Dezember von 14:00 bis 15:30 Uhr in der Aula 2 (Hauptgebäude) statt. Wenn Sie sich für dieses Thema interessieren, aber nicht am Kurs Marketing and Digital Innovations teilnehmen, sind Sie ebenfalls herzlich eingeladen.
 

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news-16677 Wed, 12 Dec 2018 15:37:26 +0100 Cornell SC Johnson College of Business https://www.wiso.uni-koeln.de/aktuelles-und-neuigkeiten/news-einzelansicht/cornell-sc-johnson-college-of-business/ CEMS MIM Studierende können sich in Kürze für ein Auslandssemester bewerben Neue Möglichkeiten für Studierende der Universität zu Köln durch die Zusammenarbeit zwischen dem Cornell SC Johnson College of Business und dem CEMS MIM-Programm

Studierende, die im CEMS MIM an der Universität zu Köln eingeschrieben sind, können sich in Kürze für ihr Auslandssemester an der Cornell bewerben.

Das Cornell SC Johnson College of Business wird die erste US Business School sein, die der CEMS - der Global Alliance in Management Education - beitritt.

Die Zusammenarbeit bietet den CEMS-MIM-Studenten der Universität zu Köln die Möglichkeit, einen Teil ihrer kaufmännischen Ausbildung an einer US-Ivy League-Schule zu absolvieren.

Neben den CEMS-Studenten der Universität zu Köln, die die einmalige Chance haben, sich ab August 2020 für ein Auslandsstudium an der Cornell zu bewerben, begrüßt die Universität zu Köln auch Cornell-Studenten, die in Deutschland studieren möchten.

Die Studierenden studieren das CEMS-Curriculum für ein Semester an ihrer Heimatuniversität, mit einem obligatorischen Auslandsstudium an einer anderen CEMS-Mitgliedshochschule für das zweite Semester. Zusätzlich zu einem Heimstudium absolvieren die Studenten ein Projekt zur Unternehmensberatung und ein Praktikum bei CEMS-Unternehmensmitgliedern.

Es ist zu hoffen, dass die Zusammenarbeit breite Möglichkeiten für gegenseitiges Lernen, ein besseres Verständnis des US-Marktes und der US-Kultur und die einzigartige Chance bietet, mit US-Unternehmensmitgliedern zusammenzuarbeiten, die ein Interesse an der Einstellung und Entwicklung von Talenten haben.

Steigende Nachfrage nach dem Master's in Management

CEMS ist ein einjähriges, postgraduales Vorerfahrungszertifikat, das gemeinsam von der CEMS Global Alliance aus 32 akademischen Mitgliedern (führende Business Schools), 69 Unternehmenspartnern (multinationale Unternehmen) und 7 Sozialpartnern (NGOs) ausgestellt wird. 

"Wir freuen uns sehr, mit CEMS als erster Business School in den Vereinigten Staaten bei der Einführung des CEMS Master's in International Management (MIM) zusammenzuarbeiten", sagte Joe Thomas, Interim Dean des SC Johnson College of Business. 

Roland Siegers, Geschäftsführer der CEMS, sagte: "Wir freuen uns, das Cornell SC Johnson College of Business als unser erstes und derzeit einziges akademisches Mitglied in den USA begrüßen zu dürfen. Das SC Johnson College ist eine fantastische Institution, die tief mit den Werten von CEMS verbunden ist - um verantwortungsbewusste Führungskräfte für eine offenere, nachhaltigere und integrativere Welt vorzubereiten."  

"Diese Allianz ist ein bedeutender Schritt nach vorne, da das Cornell SC Johnson College of Business ein deutliches Wachstumspotenzial im Master's in Management (MIM)-Segment des US-amerikanischen Business Education Marktes sieht, der den Kern aller CEMS-Aktivitäten bildet."

 "CEMS-Schüler von außerhalb der USA werden nicht nur eine weltweit führende Ausbildung an einer Ivy League-Schule erhalten, sondern die Partnerschaft wird auch vielfältige Möglichkeiten für gegenseitiges Lernen und ein besseres Verständnis des US-Marktes und der US-Kultur eröffnen."

Starke Verbindungen zur Unternehmenswelt

Die Cornell University verfügt über acht Undergraduate Colleges und vier Graduate Professional Units auf ihrem Hauptcampus in Ithaca, NY. Die Universität verwaltet auch zwei medizinische Hochschul- und Berufseinheiten in New York City und eine in Doha, Katar. Insgesamt 23.600 Studenten (Bachelor, Master und Professional) sind eingeschrieben. 

Das Cornell SC Johnson College of Business verfügt durch seine Präsenz in New York City über starke Verbindungen zur Unternehmenswelt und großes Potenzial. Darüber hinaus eröffnete die Cornell University 2017 ihren Cornell Tech Campus auf Roosevelt Island in New York City und bietet Programme in den Bereichen Informatik, Ingenieurwesen, Recht und (mit der Cornell SC Johnson Graduate School of Management) Business an.

Im Rahmen seiner Mitgliedschaft bei CEMS wird Cornell zwei Unternehmensmitglieder (globale multinationale Unternehmen) an Bord nehmen, die mit CEMS zusammenarbeiten werden. 

Durch die Nutzung des CEMS-Netzwerks können Unternehmen Zugang zu einem vielfältigen, talentierten Pool von Absolventen erhalten - sachkundige, sozial verantwortliche, internationale Geschäftspraktiker, die in der Lage sind, effektive Geschäftsentscheidungen zu treffen.

Darüber hinaus bietet die Zusammenarbeit US-Unternehmen die Möglichkeit, weltweit Markenbekanntheit zu entwickeln, wobei die CEMS-Mitgliedsschulen als One-Stop-Shop-Kontakte in 31 Ländern auf fünf Kontinenten fungieren. 

"Das exklusive Netzwerk von CEMS wird den Cornell-Studenten ein aktives Engagement mit den über 70 prominenten Unternehmensmitgliedern und über 13.000 Alumni bieten, die in den Bereichen Präsenzschulung, Praktika und Karrieremanagement zusammenarbeiten", sagte Rohit Verma, Dean of External Relations, SC Johnson College of Business.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an media(at)judithhuntpr.com

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news-16671 Wed, 12 Dec 2018 13:11:08 +0100 Neue Studie von Michael Thöne https://www.wiso.uni-koeln.de/aktuelles-und-neuigkeiten/news-einzelansicht/neue-studie-von-michael-thoene/ Reform und Zukunft des Finanzausgleichs in Deutschland Dr. Michael Thöne ist Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Finanzwissenschaftlichen Forschungsinstituts (FiFo) an der Universität zu Köln und hat zusammen mit Jens Bullerjahn, ehemaliger Finanzminister und stellvertretender Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt, eine neue Studie zum Thema Reform und Zukunft des Finanzausgleichs in Deutschland veröffentlicht.

In der Studie analysieren sie die Erfolgsfaktoren des deutschen Föderalismus aus der entwicklungspolitischen Außensicht. Aus einer Innensicht skizzieren sie mit einer 6-Punkte-Reformagenda die nächsten Herausforderungen.

Die gesamte Studie finden Sie hier: „Reform und Zukunft des Finanzausgleichs in Deutschland“

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news-16666 Tue, 11 Dec 2018 14:33:00 +0100 Buddy-Programm im Sommersemester 2019 https://www.wiso.uni-koeln.de/aktuelles-und-neuigkeiten/news-einzelansicht/buddy-programm-im-sommersemester-2019/ Für Gaststudierende der WiSo-Fakultät Das Zentrum für Internationale Beziehungen (ZIB) und der PIM & CEMS Student and Alumni Club Cologne e.V. organisieren jedes Semester ein Buddy Programm für die Gaststudierenden der WiSo-Fakultät. 

Gesucht werden Studierende und Doktoranden, die motiviert sind, Gaststudierenden im kommenden Sommersemester zur Seite zu stehen.

Als Buddy profitierst Du von:

  • Kontakt und Austausch mit internationalen Studierenden 
  • Teilnahme an Welcome Days und an weiteren attraktiven sozialen Events mit internationalem Charakter während des Semesters
  • Praxis der eigenen Fremdsprachenkenntnisse
  • Beweis von sozialem Engagement während des Studiums in Form einer Teilnahmebestätigung
  • Informationen über unsere Partneruniversitäten aus erster Hand  

Deine Aufgaben als Buddy: 

  • Kontaktaufnahme mit dem Vermieter des Incomings vor dessen Ankunft, falls erwünscht
  •  Abholung des Schlüssels und Organisierung der Schlüsselübergabe
  • Abholung des Incomings vom Bahnhof / Flughafen und Begleitung zur Unterkunft
  • Unterstützung im Umgang mit Behörden (Anmeldeamt etc.)
  • Bei Bedarf Unterstützung von Incomings in anderen Bereichen zu Beginn ihres Aufenthalts 

Hast du Interesse? Wir freuen uns auf dein Engagement!

Das Anmeldeformular für das Buddy Programm findest du auf den Webseiten des ZIBs. Bei Fragen wende dich gerne an Jens Funk (j.funk(at)wiso.uni-koeln.de).

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news-16648 Fri, 07 Dec 2018 10:29:03 +0100 ShanghaiRanking 2018 https://www.wiso.uni-koeln.de/aktuelles-und-neuigkeiten/news-einzelansicht/shanghairanking-2018/ WiSo-Fakultät im Fach Soziologie beste deutsche Hochschule Beim ShanghaiRanking 2018 (Subject Ranking Sociology) belegt die Soziologie der WiSo-Fakultät den 76. Platz. Damit rückt die Universität zu Köln vor die Universität Bielefeld und ist somit 2018 die beste deutsche Universität in diesem Ranking. 

Das Academic Ranking of World Universities ("ShanghaiRanking")  ist ein renommiertes weltweites Hochschulranking. Es wurde seit 2003 von der Shanghai Jiao Tong University, China, jährlich aktualisiert und veröffentlicht. Seit 2009 wird das Ranking von der ausgegründeten Shanghai Ranking Consultancy veröffentlicht.

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news-16625 Wed, 05 Dec 2018 15:38:46 +0100 Financial Times Ranking der Business Schools 2018 https://www.wiso.uni-koeln.de/aktuelles-und-neuigkeiten/news-einzelansicht/financial-times-ranking-der-business-schools-2018/ WiSo Fakultät auf Platz 73 Im aktuellen Financial Times Ranking der europäischen Business Schools 2018 schaffte es die Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät der Universität zu Köln auf Platz 73. Deutschlandweit erreichte unsere Fakultät im Ranking den siebten Platz. Sie ist damit zeitgleich die beste deutsche Volluniversität.

Weitere Informationen zum Ranking finden Sie auf der Seite Financial Times Rankings.

Eine Auswahl weiterer Rankingergebnisse unserer Fakultät finden Sie im Bereich "Rankings".

 

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news-16624 Wed, 05 Dec 2018 14:13:30 +0100 Vom Umgang mit Fakten https://www.wiso.uni-koeln.de/aktuelles-und-neuigkeiten/news-einzelansicht/vom-umgang-mit-fakten/ Renommierte Forscherinnen und Forscher beziehen Position zum Thema Fake News und alternative Fakten Professor Günter Blamberger, Literatur- und Kulturwissenschaftler der Universität zu Köln, Professor Axel Freimuth, Rektor der Universität zu Köln und Professor Peter Strohschneider, Germanistischer Mediävist der Universität München und Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft, sind die Herausgeber eines neuen Buches, das sich unter anderem mit dem Vertrauen zwischen Wissenschaft und Gesellschaft und Wissenschaftsfeindlichkeit beschäftigt.

Die Rolle der Wissenschaft, auch als maßgebliche Grundlage für demokratische Entscheidungsprozesse, war angesichts der Debatte über alternative Fakten vielleicht nie so ambivalent wie sie es heute ist. Aber wie können wir der Anfeindung wissenschaftlicher Forschung entgegentreten – welche Möglichkeiten hat die Wissenschaftskommunikation? Welcher „Umgang mit Fakten" wird in den verschiedenen Disziplinen gepflegt und wie kann eine offene Kommunikation darüber zu einer vertrauensvollen Beziehung zwischen Wissenschaft und Gesellschaft beitragen?

Wir möchten die Öffentlichkeit und Presse gern einladen, wenn DFG-Präsident Peter Strohschneider, der Rektor der Universität zu Köln Axel Freimuth und Günter Blamberger, Direktor des Internationalen Kollegs Morphomata der Universität zu Köln und Präsident der Kleist-Gesellschaft, diese Fragen diskutieren und dabei Bezug nehmen auf das kürzlich von ihnen herausgegebene Buch „Vom Umgang mit Fakten – Antworten aus Natur-, Sozial- und Geisteswissenschaften" (Verlag Wilhelm Fink). Im Anschluss an die Diskussion ist Zeit für Publikumsfragen. Zu einem kleinen Empfang wird geladen.

Öffentliche Podiumsdiskussion und Pressegespräch
„Vom Umgang mit Fakten“

Wann: Montag, 10. Dezember 2018
Zeit: 18.00 Uhr
Ort: Seminargebäude der Universität zu Köln, Tagungsraum (EG)
Gesprächspartner: Prof. Dr. Günter Blamberger, Präsident Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft, Universität zu Köln, Prof. Dr. Dr. h.c. Axel Freimuth, Rektor Universität zu Köln. Prof. Dr. Peter Strohschneider, Präsident Deutsche Forschungsgemeinschaft.
Moderation: Volker Stollorz, Geschäftsführer Science Media Center Germany

Anmeldung: Eine formlose Anmeldung per E-Mail an Frau Stephanie Stein, vomumgangmitfakten(at)congressa.de hilft bei der Planung der Veranstaltung. Kurzfristiges Erscheinen ist aber ebenfalls willkommen.

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news-16612 Tue, 04 Dec 2018 13:31:15 +0100 Uni Köln eröffnet voll automatisiertes Filmstudio zur Aufnahme von Lehrvideos https://www.wiso.uni-koeln.de/aktuelles-und-neuigkeiten/news-einzelansicht/uni-koeln-eroeffnet-voll-automatisiertes-filmstudio-zur-aufnahme-von-lehrvideos/ Deutschlandweit bisher einzigartiges „One Button Recording Studio“ Wichtiger Beitrag zur digitalen und barrierefreien Lehre

Die Universität zu Köln eröffnet mit dem „One Button Recording Studio“ (OBRS) ein vollautomatisiertes Filmstudio, mit dem Lehrende selbstständig und auf Knopfdruck Vorträge, Lehr- und Erklärvideos erstellen können. Alle technischen Komponenten wie Kamera, Licht und Tontechnik werden automatisch an die vortragende Person angepasst und ausgerichtet. Besondere technische Vorkenntnisse sind daher nicht erforderlich. Das OBRS ist deutschlandweit das erste seiner Art und wurde vom Netzwerk Medien der Humanwissenschaftlichen Fakultät entwickelt. Das vollautomatisierte Studio ist ein wichtiger Beitrag der Universität zu Köln im Ausbau der digitalen und barrierefreien Lehre.

Das OBRS kann von einer Person selbstständig bedient werden. Es besteht aber auch die Möglichkeit, Interviewpartner und -partnerinnen oder Gebärdensprachdolmetscher einzubinden. Darüber hinaus lassen sich während der Aufnahme Präsentation einblenden, die von einem mobilen Gerät oder dem vor Ort stationären PC aus abgespielt werden. Als Alternative zur Präsentation steht auch eine Dokumentenkamera zur Verfügung.

Das OBRS verfügt über eine Auswahl verschiedener Aufnahmeszenarien, die unterschiedliche Einstellungen von Kamera, Licht und Ton bieten. Hier unterscheidet sich das OBRS von anderen Selbstaufzeichnungsstudios, die diese Flexibilität nicht aufweisen und stattdessen nur ein festes Szenario vorgeben. Die Aufnahme kann dann selbstständig mit einem Tablet gestartet und angehalten werden.

Nach Abschluss jeder Aufnahme besteht die Möglichkeit, das Ergebnis zu betrachten und zu entscheiden, ob eine weitere Aufnahme nötig ist, ob die Sitzung beendet oder ein anderes Szenario gewählt werden soll. Das fertige Material kann auf ein externes Speichermedium aufgespielt oder auch direkt online geladen werden, damit es den Studierenden als ergänzendes Lehrmaterial zur Verfügung steht.

In Kooperation mit dem Rechenzentrum der Universität (RRZK) ist bereits eine automatisierte Anbindung der Aufnahmen an das Lehr- Lernsystem ILIAS sowie der Aufbau eines zweiten Studios in Planung, das zeitnah eingerichtet werden soll. Das Zentrum für Hochschuldidaktik (ZHD) bietet zudem ab sofort Workshops für Dozierende an, um die neuen didaktischen Möglichkeiten in ihrer Vielfalt für die digitale Lehre aufzuzeigen.

Auf der Webseite der Humanwissenschaftlichen Fakultät finden Sie weitere Informationen zum "One Button Recording Studio".

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news-16606 Tue, 04 Dec 2018 09:08:53 +0100 Universität zu Köln gründet Institut für Wirtschaftsinformatik https://www.wiso.uni-koeln.de/aktuelles-und-neuigkeiten/news-einzelansicht/universitaet-zu-koeln-gruendet-institut-fuer-wirtschaftsinformatik/ Gründung des Kölner Instituts für Wirtschaftsinformatik Aufbau des Instituts
Das Kölner Institut für Wirtschaftsinformatik ist Teil der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln. Es besteht aus den Seminaren Digitale Transformation und Analytik, Informationsmanagement, integrierte Informationssysteme, Informationssysteme für eine nachhaltige Gesellschaft sowie Systementwicklung. „Das als wissenschaftliche Einrichtung der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät (WiSo) neu gegründete Institut bündelt nicht nur unsere Digital-Kompetenzen, sondern verspricht eine intensivere Kooperation sowohl innerhalb der Universität und auch als wissenschaftliche Einheit mit externen Wissenschafts- und Praxispartnern“ so der Dekan der WiSo-Fakultät, Professor Dr. Werner Mellis.

Inhalte der Foschung, der Lehre und des Transfers
Im Mittelpunkt der Forschung, der Lehre und des Transfers des Kölner Instituts stehen die Themen Künstliche Intelligenz, Daten-basierte Geschäftsmodelle, Data Science und Business Analytics, Social (Media-)Netzwerkanalyse und Netzwerkwissenschaften. Das Spektrum des Instituts umfasst darüber hinaus Digitale Unternehmensgründungen, Wirtschaftsinformatik und Nachhaltigkeit, Energiewirtschaft und –politik, Geschäftsprozessmanagement und Digitale Transformation, Systementwicklung und Projektmanagement sowie IT-Outsourcing und Cloud Computing.

Lehrleistungen
Gleichrangig neben der Forschung erbringen die Dozentinnen und Dozenten des CIIS Lehrleistungen in Bachelor- und Masterstudiengängen (Verbundstudiengänge mit der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät) sowie in der postgradualen Weiterbildung, darunter der Cologne Business School.

Leitende Professoren
Die Departments und Arbeitsgruppen des CIIS werden geleitet von: Hon.-Prof. Dr. Peter Gloor (Collective Intelligence), Prof. Dr. Jörn Grahl (Digitale Transformation und Analytik), Prof. Dr. Wolf Ketter (Wirtschaftsinformatik für eine nachhaltige Gesellschaft), Prof. Dr. Jan Recker (Wirtschaftsinformatik und Systementwicklung), Prof. Dr. Christoph Rosenkranz (Integrierte Informationssysteme) und Prof. Dr. Detlef Schoder (Informationsmanagement).  

Studienschwerpunkte
„Mit den jüngst abgeschlossenen Neuberufungen schärfen wir unser Forschungs- und Lehrprofil“, so Professor Dr. Detlef Schoder, Geschäftsführender Direktor des CIIS. Beispielsweise bietet der Kölner Wirtschaftsinformatik-Master im aktualisierten Profil drei Studienschwerpunkte an: Business Analytics and Data Science, Innovation and Entrepreneurship, Digital Sustainable Society.

Das CIIS wird die bereits bestehenden Aktivitäten in Form zahlreicher Kooperationsprojekte mit der Praxis weiter ausbauen.

Weitere Informationen: 
Informationen zu Forschung, Studium und Kooperationsmöglichkeiten finden Sie auf den Web-Seiten des CIIS.

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news-16536 Mon, 26 Nov 2018 15:21:42 +0100 Kandidat*innen für die Gremienwahlen an der WiSo-Fakultät https://www.wiso.uni-koeln.de/aktuelles-und-neuigkeiten/news-einzelansicht/kandidatinnen-fuer-die-gremienwahlen-an-der-wiso-fakultaet/ Bekanntmachung

Vom 3. bis 7. Dezember 2018 finden die studentischen Wahlen an der Universität zu Köln statt.

Die Bekanntmachung der Kandidat*innen für die Wahl zum Senat, zur Gleichstellungskommission, zum SHK-Rat und zu den Engeren Fakultäten in den Gruppen der Studierenden in der Zeit vom 03.-07.12.2018 finden Sie als pdf jeweils unter den folgenden Links:

Kandidat*innen Wahl des SHK-Rates der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät in der Gruppe der Studierenden

Kandidat*innen Wahl der Engeren Fakultät (Fachbereichsrat) der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät in der Gruppe der Studierenden

Weitere Informationen zu den Gremienwahlen finden Sie auf den zentralen Seiten der Universität zu Köln: Hochschulentwicklung und akademische Angelegenheiten.

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news-16534 Fri, 23 Nov 2018 12:38:23 +0100 „Oberberg fairsorgt" https://www.wiso.uni-koeln.de/aktuelles-und-neuigkeiten/news-einzelansicht/oberberg-fairsorgt/ 11,2 Millionen Euro Fördermittel in Aussicht

Als einer von 93 Anträgen hat der oberbergische Kreis sich nach Zustimmung der politischen Gremien um Fördermittel aus dem Innovationsfonds beworben. Dieser Fonds wird von allen gesetzlichen Krankenkassen finanziert und schüttet jährlich insgesamt ca. 250 Millionen Euro für Projekte zur Weiterentwicklung von Versorgungsformen aus. Jetzt stehen dem Projekt „Oberberg fairsorgt“ 11,2 Millionen Euro in Aussicht. Ende November erfolgt die endgültige Entscheidung.

In dem Projekt, das über 4 Jahre laufen würde, soll die Lebensqualität der pflegebedürftigen Seniorinnen und Senioren sowie die Versorgung der Pflegeheimbewohner*innen verbessert werden. Außerdem steht die Unterstützung und Stärkung der informellen Pflege durch Angehörige und Ehrenamtler*innen genauso in der Aufzählung der Ziele, wie die Förderung und Erhaltung er Patientenautonomie für Menschen, die trotz medizinischen und pflegerischen Versorgungsbedarfs im häuslichen Umfeld verbleiben. 

Wissenschaftlich begleitet wird das Projekt vom Lehrstuhl für Sozialpolitik und Genossenschaftswesen unter der Leitung von Prof. Dr. Frank Schulz-Nieswandt, Universität zu Köln.

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news-16530 Thu, 22 Nov 2018 12:52:27 +0100 Forschung zu Luxusdienstleistung https://www.wiso.uni-koeln.de/aktuelles-und-neuigkeiten/news-einzelansicht/forschung-zu-luxusdienstleistung/ Prof. Fritze befragt Kunden auf Johann Lafers Stromburg

Professor Martin P. Fritze nahm, zusammen mit seinem Forschungsteam, an der sommerlichen Hausparty auf Johann Lafers Stromburg teil. Dort befragte er die Gäste zum Thema Luxus und was dieser für sie bedeutet. In seiner Forschung geht es darum herauszufinden, welche Elemente dazu beitragen, dass Kunden eine Dienstleistung als Luxus empfinden. In Deutschland ist dieser Bereich im Vergleich zu anderen Ländern noch relativ unerschlossen, doch rückt die Luxus-Dienstleistung in den letzten Jahren immer mehr in den Mittelpunkt.

Weitere Eindrücke, Videos und Bilder erhalten Sie in der Multimediastory der Universität zu Köln: Luxus.

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news-16519 Tue, 20 Nov 2018 11:40:05 +0100 Preise vergleichen im Internet https://www.wiso.uni-koeln.de/aktuelles-und-neuigkeiten/news-einzelansicht/preise-vergleichen-im-internet/ Land NRW fördert Projekt zu Verbraucherforschung an der Uni Köln Ein Team am Institut für Wirtschaftspolitik unter der Leitung von Professor Dr. Felix Höffler umtersucht die Marktprinzipien von Online-Vergleichsplatformen und Umgang mit Verbraucherdaten.

Das Projekt „Vergleichsplattformen im Internet: Anreize zur Nutzung von Verbraucherdaten und zur Datenweitergabe und ihre Regulierung aus Sicht des Verbraucherschutzes“ von Prof. Dr. Felix Höffler wird vom Kompetenzzentrum Verbraucherforschung NRW gefördert. Das KVF NRW ist eine Kooperation der Ministerien für Kultur und Wissenschaft und für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz sowie der Verbraucherzentrale NRW.

In Höfflers Projekt geht es um Vergleichsplattformen für Preise im Internet. Immer mehr Verbraucherverträge werden über das Internet angebahnt und abgeschlossen. „Das gängige Geschäftsmodell eines Vergleichsportals besteht darin, der Konsumentenseite einen gelisteten Überblick über Vertragsangebote zu liefern und im Anschluss den vom Konsumenten präferierten Vertrag zu vermitteln. Für diese Dienstleistung wird die Plattform im Regelfall vom Verkäufer vergütet“, erklärt Höffler.

Darüber verbreitete Verbraucherverträge sind zeitlich befristete Liefervereinbarungen für Güter der Grundversorgung wie Strom, Gas oder auch Telekomunikation. Bei einer entsprechenden Suchanfrage auf einem Vergleichsportal und dem Vertragsabschluss über die Plattform hinterlassen die Konsumentinnen und Konsumenten neben Daten zu Wohnort oder Verbrauchswerten auch weitere wichtige Informationen: So verrät das Datum des Besuchs bzw. des vermittelten Vertragsabschlusses das wahrscheinliche Enddatum des Vertrages.

„Uns interessiert, wie die Plattformen diese Informationen nutzen und mit welcher Intention: Wieso nützt es der Plattform, den Verbraucher zu gegebener Zeit auf das nahe Ende des Vertrages hinzuweisen? Liefern die Plattformen Information über das nahende Vertragsende an mit dem laufenden Verkäufer konkurrierende Anbieter, damit diese dann vor Ablauf der Kündigungsfrist des Vertrages Konkurrenzangebote unterbreiten? Unter diesem Blickwinkel wollen wir prüfen, ob die Nutzung und Weitergabe der Daten wirklich im Sinne des Verbrauchers ist“, erklärt Höffler.

Jede erfolgreiche Regulierung im Sinne des Verbraucherschutzes muss auf einem guten Verständnis des Marktes und der Interessen der Marktakteure aufbauen. Ziel dieses Forschungsprojekts ist es daher zu verstehen, welche ökonomischen Anreize für die Preisvergleichsplattformen bei der Nutzung oder Weitergabe von Konsumentendaten zu Vertragslaufzeiten bestehen. Darauf aufbauend soll in diesem Projekt untersucht werden, wie die Verbraucherseite von der zu erwartenden Strategie einer Vergleichsplattform betroffen wäre und welche Regulierungsoptionen sinnvoll erscheinen.

Weitere Informationen finden Sie hier: Projekte Verbraucherforschung NRW 2018

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news-16503 Tue, 13 Nov 2018 15:24:52 +0100 "Behavioral Inventory and Order Decisions" https://www.wiso.uni-koeln.de/aktuelles-und-neuigkeiten/news-einzelansicht/behavioral-inventory-and-order-decisions/ Ulrich Thonemann und Michael Becker-Peth über menschliche Entscheidungsfindung im betrieblichen Kontext

Menschliche Entscheidungsfindung ist wahrscheinlich häufiger irrational als rational, im Alltag und in der Wirtschaft. In den letzten zehn Jahren haben Prof. Ulrich Thonemann und sein Team die menschliche Entscheidungsfindung in Lieferketten analysiert und ein gutes Verständnis für die Auswirkungen von Anreizsystemen, Risikopräferenzen, Informationsdarstellung und vielen anderen Aspekten von Betriebsentscheidungen gewonnen.

Der aktuelle Stand des Wissens über die menschliche Entscheidungsfindung im betrieblichen Kontext ist in einem neuen Buch, dem Handbook of Behavioral Operations, zusammengefasst. Im neu erschienenen Handbook of Behavioral Operations (Wiley 2018) behandeln Prof. Dr. Ulrich Thonemann und Dr. Michael Becker-Peth im Kapitel 11 Behavioral Inventory Decisions.  

Warum wählen Menschen oft schlechte Bestellmengen aus? Wie funktionieren Lieferverträge? Mehr dazu und zu weiteren Fragen dieses Themenkomplexes erfahren Sie im Kapitel 11.

Weitere Information finden Sie hier: Wiley Online Library

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news-16479 Tue, 13 Nov 2018 13:11:36 +0100 Verbundprojekt „OERinForm“ https://www.wiso.uni-koeln.de/aktuelles-und-neuigkeiten/news-einzelansicht/verbundprojekt-oerinform/ Beratung für Medien- und E-Learningzentren an Hochschulen Lehrkräfte der Uni Köln und Interessierte können sich jetzt beim Zentrum Netzwerk Medien der Humanwissenschaftlichen Fakultät zum Themenbereich frei zugängliche Bildungsmaterialien, den sogenannten Open Educational Resources (OER) beraten lassen. Ob rechtliche Hintergrundinfos und praktische Anwendung von OER oder die Installation des OER-Plugins in ILIAS – das neue Serviceangebot ist das Ergebnis eines Verbundprojekts („OERinForm“), welches das Netzwerk Medien initiiert und an dem es sich für die Uni Köln über den Zeitraum von 18 Monaten beteiligt hatte. Gemeinsam mit fünf weiteren Hochschulen (Uni Augsburg, HU Berlin, JGU Mainz, HHU Düsseldorf, FAU Erlangen-Nürnberg) wurde in dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekt ein Informations- und Beratungskonzept für Medien- und E-Learningzentren an Hochschulen entwickelt, das jetzt in Köln in die Praxis überführt worden ist.

„Wir möchten Interessierten konkrete Anwendungsmöglichkeiten zum Thema Offene Bildungsmaterialien im Hochschulbereich an die Hand geben und weitere Menschen dafür begeistern. Dozentinnen und Dozenten können sich bei uns über frei zugängliche Lehr-Lernmaterialien informieren und wir zeigen ihnen technische Lösungen, die wir im Verbundprojekt eigens entwickelt haben“, sagt Dr. Udo Kullik, Koordinator des Projekts und Leiter des Netzwerk Medien an der Universität zu Köln. „Für uns ist es ein großer Gewinn, dass wir nun langfristig die Rolle eines kompetenten OER-Beraters an der Uni Köln einnehmen können. Ziel ist es, dass sich noch mehr dafür engagieren, offene Bildungsmaterialien zu suchen, zu nutzen, zu erstellen und mit anderen zu teilen.“

Den Lehrenden stehen unter oer.amh-ev.de eine Vielfalt an Infomaterialien zu OER kostenlos zur Verfügung. Gleichzeitig können sie sich mit dem Input zu kreativen OER Lösungen ihre eigenen Ideen umsetzen und als offene Bildungsmaterialien verbreiten.  Neben einem Reputationsgewinn der Lehrpersonen steigert sich so auch der Bekanntheits- und Nutzungsgrad der erstellten Materialien. Der erleichterte Zugang bietet außerdem Lernenden die Chance, sich Themen kostenfrei anzueignen.

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news-16456 Fri, 09 Nov 2018 11:44:41 +0100 "Für die amerikanische Demokratie ist das ein sehr bedenklicher Vorgang" https://www.wiso.uni-koeln.de/aktuelles-und-neuigkeiten/news-einzelansicht/fuer-die-amerikanische-demokratie-ist-das-ein-sehr-bedenklicher-vorgang/ Prof. Thomas Jäger im Interview über den Umgang des amerikanischen Präsidenten mit der Presse, mögliche Konsequenzen des Wahlausgangs der Midterms und den Rücktritt von Jeff Sessions

Die Ergebnisse der Midterm-Wahlen in den USA waren mit Spannung erwartet worden. Die US-Amerikaner haben einen Teil des Senats, das gesamte Repräsentantenhaus und eine Reihe von Gouverneuren neu gewählt. Prof. Dr. Thomas Jäger vom Lehrstuhl für Internationale Politik und Außenpolitik an der Universität zu Köln analysiert im folgenden Interview die Ergebnisse der Midterms, beantwortet Fragen zum kurz nach der Wahl folgenden Rücktritt des bisherigen amerikanischen Justizministers Jeff Sessions und mögliche Folgen für die Russlandermittlungen. Außerdem nimmt er Stellung zum Eklat bei der Pressekonferenz im Weißen Haus, nach der dem CNN-Reporter Jim Acosta die Akkreditierung entzogen wurde.

Interview mit Professor Thomas Jäger:

Professor Jäger, was bedeutet das Ergebnis der Midterms für die politischen Machtverhältnisse in den USA?

Das politische System der USA ist auf Machtteilung angelegt, weshalb in den letzten zwei Jahren eine eher ungewöhnliche Lage bestand, indem der Präsident und beide Kammern des Kongresses von einer Partei gestellt wurden, die auch noch die Mehrheit der Richter im Supreme Court hinter sich wissen. Die aus den Wahlen hervorgegangene Mehrheit der Demokraten im Repräsentantenhaus – einer von zwei Kammern des Kongresses – führt die USA wieder in Richtung Machtteilung und –verschränkung. Denn ohne Zustimmung des Repräsentantenhauses kann kein Gesetz verabschiedet werden – und das heißt ab Januar, dass die Demokraten zustimmen müssen. Allerdings sind in der neuen demokratischen Fraktion sehr unterschiedliche politische Richtungen verbunden, von linken Abgeordneten aus den Metropolen bis zu deutlich konservativen aus den ländlichen Gegenden.

Ob es den Demokraten gelingt, aus dieser Heterogenität eine politisch handlungsfähige Fraktion zu formen, bleibt abzuwarten. Die Mehrheit der Demokraten wird nicht allzu groß ausfallen, beim derzeitigen Stand der Auszählung sind es sieben Stimmen (wobei zehn Mandate noch nicht vergeben sind). Denn alle Abgeordneten denken von Beginn an zwei Jahre voraus, weil sie 2020 wiedergewählt werden wollen. Das schränkt ihren Handlungsspielraum zwischen Anforderungen der Fraktion und den Forderungen ihrer Wähler in den Bundesstaaten ein. Gut möglich, dass einige Abgeordnete ab und an deshalb mit der viel homogeneren Fraktion der Republikaner stimmen werden.  

Welche Möglichkeiten haben die Demokraten nun durch die neu erlangte Mehrheit im Repräsentantenhaus? 

Neben der Beteiligung an der Gesetzgebung gibt vor allem die Verabschiedung des Haushalts den Demokraten die Möglichkeit, Einfluss auf die Politik der nächsten zwei Jahre zu nehmen. Zudem unterliegt die Administration Trump nun erstmals einer parlamentarischen Kontrolle. Denn die Mehrheitsfraktion stellt in den USA alle Ausschussvorsitzenden und die haben erheblichen Einfluss darauf, welche Themen in welcher Schärfe und Dringlichkeit behandelt werden. Das hat die Regierung Trump bisher beschirmt, weil von den republikanischen Vorsitzenden der Ausschüsse wenig Kontrolle aufgebaut wurde. Im Gegenteil. Sie waren eher der verlängerte Arm der Regierung und ließen sich von ihr informieren statt sie zu kontrollieren. Das wird sich ändern, es sei denn, Trump und die demokratische Führung vereinbaren politischen Einfluss gegen Zurückhaltung bei den Untersuchungen von Trumps diversen Aktivitäten. Den Vorschlag hat der Präsident schon gemacht, jetzt muss sich zeigen, wie die Demokraten darauf reagieren. 

Was sind wichtige Fragen, in denen Republikaner und Demokraten unterschiedlicher Meinung sind, bei denen diese neue Mehrheit der Demokraten für Trump Schwierigkeiten mit sich bringen könnte?

Ganz oben stehen gesundheits- und einwanderungspolitische Themen. Es gelang den Republikanern ja nicht, Obamacare abzuschaffen, obwohl sie die parlamentarischen Mehrheiten hatten. Aber die Strafen für Nicht-Versicherung konnten sie streichen. Das hat die Prämien erhöht und die Reform von Obamacare, die auch von den Demokraten gesehen wird, steht an. Nur wollen beide Seiten in unterschiedliche Richtungen. Für Trump ist der Bau der Mauer nach Mexiko das Symbol seiner Einwanderungspolitik und hierfür braucht er Geld. Die Demokraten sind sich über ihre Einwanderungspolitik noch nicht ganz einig, aber eine deutliche Mehrheit lehnt das Projekt ab. Die größten Schwierigkeiten für Präsident Trump aber könnten daraus resultieren, dass parlamentarische Ausschüsse der Frage, wie seine wirtschaftlichen Interessen mit seinen politischen Entscheidungen kollidieren nachgehen. Oder die Fragen nach den Verbindungen zu Russland öffentlich erneut aufnehmen. 

Am Tag nach den Midterm-Wahlen in den USA hat Donald Trump per Twitter den Rücktritt seines Justizministers Jeff Sessions bekannt gegeben. Wie bewerten Sie diesen Schritt sowie den Zeitpunkt dieses (in den Medien weithin als erzwungen eingeschätzten) Rücktritts?

Dieser Rücktritt war erwartet worden. Präsident Trump hatte damit nur wegen der Wahlen gewartet. Es sollte der Eindruck vermieden werden, Trump würde in die Ermittlungen zu den Verbindungen Russlands und seinem Wahlkampfteam eingreifen wollen. Schon länger hatte Justizminister Sessions allerdings keinen Zutritt mehr zum Präsidenten, weil dieser ihn nicht mehr sehen wollte. Dabei war 2015 der damalige Senator Sessions der erste politisch ranghohe Unterstützer des Kandidaten Donald Trump. Als er aber die Kompetenzen in der Untersuchung von Sonderermittler Robert Mueller abgab, weil er über Treffen mit dem russischen Botschafter falsche Angaben gemacht hatte, ließ ihn Trump fallen. Denn in Trumps Denken hat ihn sein Justizminister vor Ermittlungen zu schützen. Eben dies erwartet er von dem nun ernannten Interimsminister. 

Bei der Demokratischen Partei werden nun Befürchtungen geäußert, dass ein neuer und Trump ergebenerer Justizminister die Russland-Ermittlungen des Sonderermittlers Robert Mueller gefährden könnte. Für wie realistisch halten Sie dieses Szenario?

Es bleibt abzuwarten, wie der Interims-Minister Whitaker die Kontrolle über die Sonderermittlung ausüben will. Dass genau dies vom Präsidenten erwartet wird, steht außer Zweifel. Trump will die Ermittlungen los werden. Ein paar Ideen hat  Matthew Whitaker schon öffentlich geäußert, beispielsweise drastische Budgetkürzungen. Wahrscheinlich ist, dass eine Reihe solcher Maßnahmen umgesetzt werden. Sonderermittler Mueller weiß nun, dass er keinem neutralen Justizminister gegenüber steht. Ob seine Entlassung im Weißen haus immer noch diskutiert wird, scheint mir fraglich. Denn Präsident Trump hat mit der Entlassung von FBI-Direktor James Comey zumindest kurzfristig schlechte Erfahrungen gemacht. 

Für Wirbel sorgte außerdem eine Pressekonferenz nach Feststehen der Wahlergebnisse, in der Donald Trump sich vielen Fragen von Journalistinnen und Journalisten stellte. In dieser geriet er mit dem ihn kritisch befragenden Reporter Jim Acosta von CNN in Konflikt. Wie bewerten Sie diese Szenen und den folgenden Entzug der Akkreditierung für diesen Journalisten?

Präsident Trump hat die Medien ja schon länger als „Feind des Volkes“ bezeichnet, jetzt hat er diesem Begriff ein Gesicht gegeben, das von Jim Acosta von CNN. Für die amerikanische Demokratie ist das ein sehr bedenklicher Vorgang, er spiegelt jedoch die Polarisierung im Mediensystem und die parteiische Skandalisierung der Nachrichteninhalte wider. In der republikanischen Echokammer, in der inzwischen verbreitet wird, dass Acosta eine Frau geschubst habe und deshalb ausgeschlossen worden sei, wird das Vorgehen Trumps sicher gutgeheißen, nach dem Motto: „Der lässt sich das nicht länger gefallen.“ Und da die Medien in den USA ein deutlich geringeres Ansehen haben als Trump selbst, wird ihm das auch bei vielen unabhängigen Wählern nicht besonders schaden. Dass die Demokraten aufschreien, stört ihn nicht. So bedenklich der Vorgang ist, er reflektiert den Zustand von Medien und Politik in den USA. 

Vielen Dank für das Interview, Professor Jäger!

Die Fragen stellte Sarah Brender.

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news-16404 Mon, 05 Nov 2018 13:43:33 +0100 Vertrauen ins Bankensystem? https://www.wiso.uni-koeln.de/aktuelles-und-neuigkeiten/news-einzelansicht/vertrauen-ins-bankensystem/ Ein Gespräch mit Prof. Thomas Hartmann-Wendels Bankenstresstest, die bevorstehenden US-Wahlen zum Repräsentantenhaus, Niedrigzinsen oder die Digitalisierung: Banken haben derzeit viele Baustellen. Doch auf dem Vertrauen auf Banken basiert eine gesunde Wirtschaftsentwicklung. Ein Gespräch mit Prof. Thomas Hartmann-Wendels von der WiSo-Fakultät der Universität zu Köln über große Krisen und die deutschen Banken.

Können die Wahlen zum Repräsentantenhaus am 6. November in Amerika eine Auswirkung auf die Banken haben?

Die anstehenden Wahlen zum Repräsentantenhaus entscheiden darüber, ob Trump seine Politik der Deregulierung der Banken ungestört fortsetzen kann oder ob die Demokraten diese Entwicklung hemmen oder gar verhindern können. Eine Deregulierung beflügelt zunächst einmal die Geschäftsmöglichkeiten der Banken, allein die Ankündigung von Maßnahmen zur Deregulierung hat die Aktienkurse amerikanischer Banken steigen lassen. Lockere Vorschriften verschaffen den international tätigen amerikanischen Banken einen Wettbewerbsvorteil gegenüber ihren europäischen Konkurrenten, gleichzeitig wächst aber auch die Gefahr, dass einzelne Banken die neu gewonnenen Freiheiten dazu nutzen, eine langfristig verantwortungslose Geschäftspolitik zu betreiben.

Geldgeschäfte basieren auf Vertrauen in die wirtschaftliche und politische Stabilität eines Landes. Das scheint in der deutschen Gesellschaft aber zu schwinden. Worin besteht die Gefahr dieser Entwicklung?

Vertrauen in stabile und verlässliche Rahmenbedingungen ist unerlässlich für eine gesunde Wirtschaftsentwicklung. Dies gilt für alle Bereiche einer Volkswirtschaft, in besonderem Maße aber für Banken. Egal ob Banken Kredite vergeben oder Einlagen entgegennehmen, stets ist das Vertrauen auf die Rückzahlung der vergebenen Kredite bzw. der bei Banken angelegten Gelder die entscheidende Geschäftsgrundlage. Schwindet dieses Vertrauen, können Investitionen nicht mehr finanziert werden, dies gefährdet Wachstum und Vollbeschäftigung.

Sehen Sie derzeit Anzeichen dafür, dass sich Unternehmen mit Investitionen in Deutschland (Ost?) zurückhalten, weil das Vertrauen in die Banken geschädigt ist?

Die Investitionsbereitschaft von Unternehmen hängt im Wesentlichen davon ab, wie erfolgversprechend die wirtschaftliche Entwicklung und wie stabil die politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse eingeschätzt werden. Hinsichtlich der wirtschaftlichen Entwicklung ziehen einige dunkle Wolken auf, die Stichworte hier sind Brexit, Handelskrieg und wachsende Instabilität in Italien. Was die politische Entwicklung anbelangt, so haben die Vorkommnisse in den letzten Wochen sich sicherlich negativ auf die Attraktivität einiger Länder in Ostdeutschland als Unternehmensstandort ausgewirkt. Einige Banken haben zwar seit der Finanzkrise an Reputation eingebüßt, ich sehe aber keine generelle Vertrauenskrise, die zu einer Zurückhaltung bei Investitionen führt.

Wissenschaftler wie die Nobelpreisträger Robert Shiller, William Sharpe und Lars Peter Hansen warnen vor einem größeren Crash als 2008. Sehen Sie das auch so?

Es gab fast zu jeder Zeit Stimmen, die vor einer großen Krise gewarnt haben. 2008 haben sich diese Prophezeiungen dann auch einmal bewahrheitet, seitdem wird solchen Prognosen eine viel größere Aufmerksamkeit zuteil als früher. Auch derzeit gibt es eine Reihe von Indikatoren, aus denen sich durchaus plausibel ein Crash-Szenario ableiten lässt. Die Zutaten hierzu sind Brexit, wachsende Staatsverschuldung, Niedrigzinsniveau mit der Folge einer Überbewertung von Immobilien und Aktien und zunehmende politische Unsicherheiten. Ob sich daraus wirklich eine globale Krise entwickelt, ob es nur eine kleine Delle im Wirtschaftswachstum gibt oder ob der Sturm vorbeizieht ohne großen Schaden anzurichten, lässt sich derzeit nicht seriös abschätzen.

Sind Banken heute immer noch im gleichen Maß wie 2008 systemrelevant?

Während der Finanzmarktkrise haben viele Akteure beschworen, dass eine einzelne Bank nie mehr so groß werden darf, dass ihre Insolvenz die Stabilität des gesamten Finanzsystems gefährdet. Seit der Finanzmarktkrise erleben wir aber eine Zunahme der Bankenfusionen, vor allem zwar bei kleinen Instituten, aber durchaus auch bei großen Banken. Diese Entwicklung vergrößert das „too-big-to-fail“ Problem. Hintergründe der Fusionen sind u.a. das Niedrigzinsniveau und eine deutliche verschärfte Regulierung, die zunehmend zu einem Kostenfaktor für die Banken wird. Die Bankenaufsicht versucht zwar, die Gefahr, die von systemrelevanten Banken ausgeht, zu begrenzen, indem diese Banken stärker beaufsichtigt werden, indem sie höhere Eigenkapitalquoten einhalten müssen und indem sie Pläne für den Fall einer Abwicklung bereithalten müssen. Es ist allerdings mehr als fraglich, ob diese Instrumente im Ernstfall wirklich greifen. Das Problem, dass Banken systemrelevant sind, ist also bis heute nicht gelöst.

Machen deutsche Banken momentan alles richtig oder was sollten sie ändern?

Die Banken in Deutschland befinden sich in einer schwierigen Lage. Das Niedrigzinsniveau hat die Zinsmargen drastisch schrumpfen lassen, die verschärfte Regulierung hat den Kostendruck erhöht, gleichzeitig dringen neue, innovative Wettbewerber wie z.B. die Fintechs in die traditionellen Geschäftsfelder der Banken ein. Um von der Digitalisierung nicht abgehängt zu werden, bedarf es enormer Anstrengungen, insbesondere auch hoher Investitionen. Die großen Banken haben derzeit viele andere Baustellen und können sich dem Thema Digitalisierung nicht mit ganzer Kraft widmen. Die in ihrem jeweiligen Finanzverbund zusammengeschlossenen Sparkassen und Volksbanken/Raiffeisenbanken müssen ihre Kräfte besser bündeln, um mit der Entwicklung Schritt halten zu können. Oftmals ist der Chor in den Finanzverbünden zu vielstimmig und behindert damit schnelle Entscheidungen.

Stellen radikale politische Kräfte eine Gefahr für die Banken/Unternehmen dar?

Unternehmen benötigen stabile und verlässliche Rahmenbedingungen, um erfolgreich arbeiten zu können. Jegliche Form politischen Radikalismus vergrößert die Unberechenbarkeit und führt zur Zurückhaltung bei Investitionen. Hinzu kommt, dass politisch radikale Kräfte dazu neigen, die Gesetze für ein erfolgreiches Wirtschaften zu ignorieren und ihren radikalen Ansichten unterzuordnen. Die Erfahrung lehrt, dass dies auf Dauer nie gelingt. Für Banken kommt noch hinzu, dass deren Geschäftstätigkeit in besonderem Maße vom Vertrauen ihrer Kunden abhängt. Wir erleben aktuell in Italien, dass politischer Radikalismus das Vertrauen der Anleger in die Sicherheit ihrer Geldanlagen erschüttert. Geldanlagen werden zunehmend über die Grenze in die sichere Schweiz verlagert, weil die Angst wächst, dass Kapitalverkehrskontrollen eingeführt werden, um einen Bank-Run zu verhindern. Sollte diese Tendenz sich verstärken, werden die italienischen Banken in ernste Liquiditätsschwierigkeiten geraten.

Die deutschen Banken sollten im internationalen Wettbewerb mithalten können. Spricht das für eine Fusion von Deutscher Bank und Commerzbank?

Die Deutsche Bank und die Commerzbank sind in den letzten Jahren im internationalen Wettbewerb deutlich zurückgefallen. Die Deutsche Bank spielt längst nicht mehr in der ersten Liga der international tätigen Banken mit, die Commerzbank hat noch nie so richtig dazu gehört. Beide Banken haben mit immensen internen Problemen zu kämpfen. Diese werden durch eine Fusion nicht gerade geringer. Im Gegenteil, die Zusammenführung zweier großer Banken ist eine Mammutaufgabe, die immense Summen verschlingt und die neu entstandene Bank von anderen wichtigen Themen wie z.B. den Herausforderungen durch die Digitalisierung ablenkt. Zusammengefasst kann man sagen, dass durch die Fusion zweier schwächelnder Institute keine starke Bank entsteht, da durch die Fusion keines der bestehenden Probleme gelöst wird, sondern nur zusätzliche geschaffen werden.

Zur Person
Prof. Dr. Thomas Hartmann-Wendels ist Direktor am Seminar für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Bankbetriebslehre und am Forschungsinstitut für Leasing sowie Geschaftsführender Direktor der Abteilung Bankwirtschaft am Institut für Bankwirtschaft und Bankrecht der Universität zu Köln.

Das Interview steht auch zum Abdruck und zur digitalen Verwendung zur Verfügung, siehe die folgende Pressemitteilung der Universität zu Köln für weitere Informationen und Kontaktdaten: Vertrauen in Bankensystem: „Politischer Radikalismus führt zur Zurückhaltung bei Investitionen

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news-16196 Tue, 09 Oct 2018 10:29:59 +0200 WiSo-Mentoring-Programm https://www.wiso.uni-koeln.de/aktuelles-und-neuigkeiten/news-einzelansicht/wiso-mentoring-programm/ Studierende der WiSo-Fakultät können Mentee werden Liebe Studierende der WiSo-Fakultät,

werden Sie Mentee beim WiSo-Mentoring-Programm und lassen Sie sich ein Jahr lang während Ihres Master-Studiums des Studiengangs Business Administration – Corporate Development von einer Mentorin / einem Mentor begleiten!

Durch die Unterstützung einer Mentorin / eines Mentors können Ihre Kompetenzen und Potentiale in der Übergangsphase von Studium und Beruf gefördert werden. Bei gezielten Seminaren, Workshops, Networking-Meetings uvm. bekommen Sie viele hilfreiche Ratschläge als auch Kontakte für Ihr späteres Berufsleben.

Haben Sie Interesse, sich als Mentee der WiSo-Fakultät zu bewerben? Dann freuen wir uns, wenn Sie uns per E-Mail über mentoring(at)wiso.unikoeln.de kontaktieren. Gerne informieren wir Sie persönlich über Inhalte und Aufbau des Programms.

Projekt-Koordinatorin:
Kristin Pfeiffer
Tel.: +49 - (0) 221 / 470 89257
Webseite: Wiso-Mentoring-Programm 

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news-16170 Tue, 02 Oct 2018 13:33:46 +0200 Theoretical and Methodological Innovations in Comparative Politics https://www.wiso.uni-koeln.de/aktuelles-und-neuigkeiten/news-einzelansicht/theoretical-and-methodological-innovations-in-comparative-politics-1/ Workshop des CCCP

Am 22. Und 23. November veranstaltet das Cologne Center for Comparative Politics (CCCP) einen internationalen Workshop für junge Forscher und Berufseinsteiger. 

Am ersten Tag des Workshops widmen sich Wissenschaftler unterschiedlicher Universitäten den Themen Electoral Politics and Representation in Europe und Political Institutions. Die Themen Political Economy und New Methods for Comparative Research, werden am zweiten Tag behandelt. Zum Schluss gibt es eine abschließende Diskussion.

Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeiten sind auf der Website des CCCP zu finden: https://www.cccp.uni-koeln.de/de/workshop/ 

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news-16038 Tue, 11 Sep 2018 11:57:51 +0200 Berufsbegleitende Weiterbildung erhält den Status Quo https://www.wiso.uni-koeln.de/aktuelles-und-neuigkeiten/news-einzelansicht/berufsbegleitende-weiterbildung-erhaelt-den-status-quo/ Neue Studie des ISS

Wussten Sie schon, dass berufsbegleitende Weiterbildung dazu beiträgt, den beruflichen Status Quo zu erhalten?

Erwerbstätigen, die sich beruflich weiterentwickeln wollen, wird Weiterbildung oft als Karrieresprungbrett anempfohlen. Dies wird beispielsweise am Motto „Aufstieg durch Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung deutlich. Ob sich die individuelle Weiterbildungsteilnahme positiv auf die beruflichen Karrieren von Erwerbstätigen in Deutschland auswirkt, haben nun ISS-Forscher Christian Ebner und Martin Ehlert (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung) in einer Studie auf Grundlage aktueller und repräsentativer Längsschnittdaten untersucht. 

Non-formale Weiterbildung im Fokus der Untersuchung

Analysiert wurden die Auswirkungen sogenannter „non-formaler“ Weiterbildungsaktivitäten. Hierunter fallen die vielfältigen Kurse und Lehrgänge, die meist berufsbegleitend stattfinden, relativ kurz sind und nicht zu anerkannten Bildungsabschlüssen führen. Dazu gehören zum Beispiel Softwareschulungen, Sprachkurse, Präsentationstrainings und vieles mehr. Diese Kurse machen den Großteil der Lernaktivitäten von Erwerbstätigen aus. Während es mit Blick auf die deutlich seltener vorkommenden formalen Weiterbildungen (z.B. ein Meisterabschluss nach der Lehre) deutliche Hinweise auf Karriereverbesserungen gibt, sind die Befunde zum Thema non-formale Weiterbildung bis dato alles andere als eindeutig.

Auswirkungen von Weiterbildungen auf die Karrierelaufbahn

Als mögliche Karriereveränderungen durch non-formale Weiterbildung wurden Berufswechsel, Betriebswechsel, Auf- und Abstiege in der Einkommenshierarchie sowie Wechsel in Nichterwerbstätigkeit (u.a. Arbeitslosigkeit) untersucht. Für die empirischen Analysen wurden die Daten des Nationalen Bildungspanels (NEPS) herangezogen. Das NEPS erfasst Bildungsprozesse, Kompetenzen und Bildungserträge über die gesamte Lebensspanne. Die hier analysierte Startkohorte 6 ist eine Stichprobe der Geburtsjahrgänge 1944–1986 in Deutschland. Die Autoren nutzen die sieben Panelwellen der Erhebung 2009–2016, da hier detaillierte Angaben zu non-formalen Kursen vorliegen. 

Non-formale Weiterbildung wirkt wie ein "Sicherheitsnetz" gegen berufliche Abstiege

Die Ergebnisse zeigen, dass berufliche Kurse und Lehrgänge kein Karrieresprungbrett darstellen. Vielmehr zeigte sich, dass Erwerbstätige die an diesen Weiterbildungen teilnehmen eher auf ihren Arbeitsplätzen verbleiben. Die Kursteilnahme stabilisiert also die Karriere. Das bedeutet, dass non-formale Weiterbildung einerseits die Funktion eines „Sicherheitsnetzes“ hat und dem Ausstieg aus Erwerbstätigkeit sowie beruflichen Abstiegen entgegenwirkt. Allerdings finden in Folge non-formaler Weiterbildung auch seltener Aufstiege, Betriebs- und Berufswechsel statt.

Wussten Sie schon, dass...?

Mehr interessante und oft überraschende Ergebnisse aus der Forschung des ISS gibt es auf der Website des Instituts für Soziologie und Sozialpsychologie (ISS).

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news-15935 Fri, 24 Aug 2018 10:54:48 +0200 Willkommen an der WiSo-Fakultät, Prof. Dr. Reinhard Kunz! https://www.wiso.uni-koeln.de/aktuelles-und-neuigkeiten/news-einzelansicht/willkommen-an-der-wiso-fakultaet-prof-dr-reinhard-kunz/ Neuer Professor am Seminar für Medien- und Technologiemanagement

Seit August 2018 ist Reinhard Kunz Professor an unserer Fakultät. Vor seiner Tätigkeit an der Universität zu Köln war Professor Kunz Juniorprofessor für Medienmanagement, insbesondere Sportmedien an der Universität Bayreuth und zuletzt Professor für Marketing & Sales am Management Center Innsbruck (MCI) in Österreich. Internationale Forschungsaufenthalte absolvierte Professor Kunz an der La Trobe University (Australien), Swinburne University of Technology (Australien) und Sacred Heart University (CT/USA). 

Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf den Gebieten des Strategischen Medienmanagements, des Managements digitaler Innovationen und Technologien, des Behavioral OR sowie des Marketings und Konsumentenverhaltens im Medien- und Technologiebereich. Aktuelle Forschungsprojekte behandeln Einflussfaktoren und Wirkungen der Business Model Transformation, die Nutzerakzeptanz von technologischen Medieninnovationen im kulturellen Kontext sowie die Wertschöpfung audiovisueller Sportmedien und digitaler Geschäftsmodelle.

Reinhard Kunz' Forschungsergebnisse wurden u. a. im European Journal of Operational Research, Journal of Economic Surveys und Journal of Media Business Studies veröffentlicht. 2012 erhielt er den New Researcher Award der European Association for Sport Management. 2017 wurde sein Artikel zu “Sport-Related Branded Entertainment” mit dem Emerald Literati Network Awards for Excellence ausgezeichnet.  

Wir freuen uns sehr, Prof. Dr. Reinhard Kunz an unserer Fakultät begrüßen zu dürfen!

Weitere Informationen finden Sie hier: "Find an Expert"-Profil von Prof. Dr. Reinhard Kunz

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news-15874 Wed, 08 Aug 2018 11:35:13 +0200 Ausstieg aus der Kohleverstromung https://www.wiso.uni-koeln.de/aktuelles-und-neuigkeiten/news-einzelansicht/ausstieg-aus-der-kohleverstromung/ Warum ein Ausstieg kontraproduktiv ist

Prof. Dr. Axel Ockenfels und Prof. Dr. Christoph M. Schmidt haben einen Artikel verfasst, der sich mit den Gründen beschäftigt, warum ein deutscher Ausstieg aus der Kohleverstromung nicht ausreichend ist. Außerdem befasst sich der Artikel auch mit einer Lösung für das Problem: einen international koordinierten CO2-Preis.

Den ausführlichen Artikel finden Sie unter folgendem Link: "Bloß kein Alleingang"

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news-15866 Mon, 06 Aug 2018 10:09:41 +0200 Studierendenaustausch mit der HKUST Business School https://www.wiso.uni-koeln.de/aktuelles-und-neuigkeiten/news-einzelansicht/studierendenaustausch-mit-der-hkust-business-school/ Hong Kong University of Science and Technology

Ab dem Studienjahr 2019/20 steht die HKUST Business School im Rahmen des STAP-Programms Masterstudierenden (Business & Economics) der WiSo-Fakultät für ein Austauschsemester zur Verfügung.

Die HKUST wurde 1991 gegründet und ist heute als eine der besten jungen Universitäten anerkannt. Beispielsweise belegt sie den 1. Platz in den Time's Best Young Universities Rankings 2018 und den 2. Platz in den QS Top 50 Under 50 von 2015 - 2018.

Die HKUST Business School war in der Region die erste von AACSB und EQUIS akkreditierte Business School. Sie liegt strategisch günstig im Herzen des wirtschaftlichen Zentrum Asiens. Bei HKUST haben die Studenten nicht nur Zugang zu einer einzigartigen Verschmelzung von Ost und West, sondern auch zu einer ausgezeichneten Nähe zu China und der Möglichkeit, die Vitalität einer der wichtigsten Volkswirtschaften der Welt zu erleben.

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news-15775 Fri, 20 Jul 2018 13:16:01 +0200 Verkehrssteuerung im 21. Jahrhundert https://www.wiso.uni-koeln.de/aktuelles-und-neuigkeiten/news-einzelansicht/verkehrssteuerung-im-21-jahrhundert-1/ Axel Ockenfels über innovative Verkehrsmärkte Prof. Dr. Axel Ockenfels hat in einem Gastbeitrag in der Süddeutschen Zeitung sowie in weiteren Veröffentlichungen Vorschläge gemacht, wie innovative Verkehrsmärkte der Zukunft aussehen könnten. Er schlägt vor, dass Autofahrer für Luftverschmutzung zahlen sollten. Und er warnt vor der Annahme, dass das Problem der innerstädtischen Luftverschmutzung durch kostenlosen Nahverkehr lösbar sei:

„Den Nahverkehr kostenlos zu machen, um den Individualverkehr zu verdrängen, ist in etwa so, als ob man Coca-Cola subventioniert, um den Alkoholkonsum zu reduzieren“, sagte er der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. 

Mehr zum Thema finden Sie hier:

"Eine Welt ohne Staus ist möglich", Samstagsessay in der Süddeutschen Zeitung, von Peter Cramton, Richard Geddes und Axel Ockenfels, vom 9. Februar 2018.

"Ökonom hat einen Plan : So sollen Autofahrer für die Luftverschmutzung zahlen", FAZ vom 15. Februar 2018.

"Der Markt kann den Verkehr regeln – wenn wir ihn ermöglichen", Klartext/ Xing vom 22. Februar 2018.

"Für die Straßennutzung zahlen: So könnte der Verkehr der Zukunft gesteuert werden", Artikel in der FAZ vom 11. Juni 2018.

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news-15728 Mon, 16 Jul 2018 13:02:48 +0200 Fast ein Drittel der Genossenschaften erst vor kurzem gegründet https://www.wiso.uni-koeln.de/aktuelles-und-neuigkeiten/news-einzelansicht/fast-ein-drittel-der-genossenschaften-erst-vor-kurzem-gegruendet/ Neue Studie des ISS Wussten Sie schon, dass fast ein Drittel der Genossenschaften in Deutschland erst vor kurzem gegründet wurden?

Seit der Jahrtausendwende wurden über 2.400 Genossenschaften neu gegründet, so dass heute fast 8.000 Unternehmen in der Rechtsform der Genossenschaften in Deutschland existieren. Trotzdem hat sich die Gesamtzahl der Genossenschaften seit 1970 nahezu halbiert, während sich gleichzeitig die Anzahl der Mitgliedschaften fast verdoppelt hat. Dieser Gesamtrückgang der Unternehmensanzahl trotz der vielen Neugründungen ist keineswegs Insolvenzen geschuldet – im Gegenteil gelten die Genossenschaften zu Recht als besonders insolvenzsicher. Insbesondere Fusionen im kreditgenossenschaftlichen Bereich haben vielfach zu vergleichsweise großen genossenschaftlichen Unternehmen geführt. Trotzdem gilt dort wie auch im gesamten Genossenschaftssektor weiterhin die regionale Verankerung und Nähe zu Mitgliedern und Kunden als Teil der Marke.

Ergebnisse der Studie

Die Neugründungen seit der Jahrtausendwende stärken den Genossenschaftssektor. Interessanterweise wählten weitaus die meisten Genossenschaftsgründer diese Rechtsform, um neue Geschäftsmodelle und -bereiche zu besetzen. Die traditionell mit Genossenschaften besetzten Wirtschaftszweige wie die Kreditwirtschaft, die Landwirtschaft, der Handel, das Handwerk oder das Wohnen spielen bei den Neugründungen eher eine untergeordnete Rolle. Die meisten Neugründungen sind bei den Energiegenossenschaften zu finden, aber auch Ärzte- und Sozialgenossenschaften sowie weitere gemeinwesenorientierte Genossenschaften stoßen in neue genossenschaftliche Geschäftsgebiete vor.

Dieser für Genossenschaften so bezeichnete Neugründungsboom war 2014 Anlass für eine Studie zu den Potenzialen und Hemmnissen der unternehmerischen Tätigkeit in der Rechtsform der Genossenschaft, die von den ISS-Forschern Johannes Blome Drees, Philipp Degens und Clemens Schimmele zusammen mit Mitarbeitern der Unternehmensberatung Kienbaum durchgeführt wurde. Zu prüfen war u.a., ob die 2006 durchgeführte Genossenschaftsrechtsnovelle, die viele Gründungserleichterungen für kleine Initiativen vorsieht, tatsächlich zur Gründung neuer Genossenschaften führte. Die Studie konnte belegen, dass die neuen Rechtsvorschriften nicht für alle kooperativ angelegten Projekte einen geeigneten Rechtsrahmen vorgeben. Im Ergebnis wurde das Genossenschaftsgesetz weiter novelliert.

Warum gibt es so viele Neugründungen?

Kennzeichen vieler Neugründungen ist häufig ein sehr hohes zivilgesellschaftliches Engagement der Mitglieder, um die Ziele ihres gemeinschaftlichen Projektes zu erreichen. Geschätzt wird an Genossenschaften ihre bedarfswirtschaftliche Ausrichtung – es wird nicht für einen anonymen Markt produziert, sondern orientiert am Bedarf der Mitglieder – sowie die personenbezogene Demokratie. Hinzu kommt die im Genossenschaftsmitglied angelegte Identität der Eigentümer mit den Kunden, Lieferanten oder im Fall der Produktivgenossenschaften mit den Arbeitnehmern. Damit entsprechen Genossenschaften in einem zentralen Aspekt dem, was heute unter Begriffen wie Prosuming, kollaborativer Konsum oder Ko-Produktion den Wandel der Verbraucherrolle kennzeichnet. Bewährte Beispiele für diese Phänomene findet man in der Tradition der Konsum- oder Erzeuger-Verbraucher-Genossenschaften, neu hinzu kommen Formen wie die Solidarische Landwirtschaft oder besondere Wohnprojekte, zum Teil mit Möglichkeiten des gemeinsamen Arbeitens. Digitale Plattformen in genossenschaftlicher Hand könnten dafür sorgen, dass die Erträge der Plattformbetreiber den Nutzern zugutekommen. Anders als bei den sich in den letzten Jahren etablierenden großen Plattformen des Teilen (Uber oder Airbnb) verbleiben bei genossenschaftlichen Unternehmen die Erträge im genossenschaftlichen Unternehmen oder werden an die Mitglieder und damit an die Nutzer ausgeschüttet.

Wussen Sie schon, dass...?
Mehr interessante und oft überraschende Ergebnisse aus der Forschung des ISS gibt es auf der Website des Instituts für Soziologie und Sozialpsychologie (ISS).

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news-15664 Mon, 02 Jul 2018 12:22:37 +0200 22. Kölner Venture TradeFair und Verleihung des „TradeFair Award“ https://www.wiso.uni-koeln.de/aktuelles-und-neuigkeiten/news-einzelansicht/22-koelner-venture-tradefair-und-verleihung-des-tradefair-award/ Freitag, den 6. Juli zwischen 14 und 16 Uhr

Auf dem Kölner Venture TradeFair werden am Freitag, den 6. Juli zwischen 14 und 16 Uhr an der Universität zu Köln innovative Geschäftskonzepte aus dem Bereich des Medien- und Technologiemanagements vorgestellt. Studierende haben dafür im Rahmen eines zehnwöchigen Seminars eigenverantwortlich Geschäftsideen entwickelt. 

Bereits seit vielen Jahren ist der 'TradeFair' ein zentraler Bestandteil der Lehre von Frau Prof. Dr. Claudia Loebbecke vom Seminar für Medien- und Technologiemanagement. Im Rahmen eines Kurses entwickeln und kalkulieren Studierendengruppen eigenverantwortlich innovative Geschäftskonzepte. 

An elf Ständen wird am 6. Juli Besuchern die Gelegenheit geboten, sich von den Entwicklern, ihren Ideen und ihrem Enthusiasmus überraschen zu lassen. Höhepunkt der Veranstaltung wird um 16 Uhr die Verleihung des vom MTM-Verein gesponsorten „Trade Fair Award“ durch eine externe Jury sein.

WANN? 
Am Freitag, 6.7.2018
14:00 - 16:00 Uhr TradeFair
16:00 Uhr Verleihung TradeFair Award

WO?
Im  Foyer des Hörsaalgebäudes der Universität zu Köln

Videos und Fotos der Veranstaltungen der Vorjahre finden Sie unter www.mtm.uni-koeln.de.

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news-15490 Thu, 07 Jun 2018 13:50:02 +0200 Was bedeutet Luxus im Dienstleistungskontext? https://www.wiso.uni-koeln.de/aktuelles-und-neuigkeiten/news-einzelansicht/was-bedeutet-luxus-im-dienstleistungskontext/ Forschungskooperation mit Johann Lafer Jun.-Prof. Dr. Martin Paul Fritze (Koelnmesse Stiftungsprofessur für Messewirtschaft und Marketing, Universität zu Köln) wird sich künftig mit Luxus im Dienstleistungskontext beschäftigen. Mithilfe einer neuen Forschungskooperation des Juniorprofessors mit dem Starkoch, Unternehmer und Kochbuchautor Johann Lafer soll Luxus im Dienstleistungskontext am Beispiel des Gastronomie- und Hotelgewerbes untersucht werden. Der aus zahlreichen Kochshows bekannte Johann Lafer wird dazu der Universität zu Köln im Rahmen eines gemeinsamen Forschungsprojektes Einblicke in die Praxis eines Luxus-Dienstleisters ermöglichen.

Forschungsthema und Kooperation

Es handelt sich um eine Forschungskooperation zum Thema Luxusdienstleistungen. Der Kooperationsvertrag wurde am 30. Mai 2018 im Rahmen eines gemeinsamen Treffens auf Johann Lafers Stromburg geschlossen.

Jun.-Prof. Dr. Martin Paul Fritze freut sich bereits auf die Zusammenarbeit mit Johann Lafer:

Ich bin sehr froh, dass wir Johann Lafer für dieses Forschungsprojekt als Partner gewinnen konnten. Wir möchten herausfinden, wie eine Luxuswahrnehmung beim Konsum von Dienstleistungen entsteht. Der Blick in die Praxis ist für uns eine tolle Gelegenheit, dies sowohl aus Kunden- als auch Unternehmensperspektive besser zu verstehen.

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news-15053 Mon, 12 Mar 2018 12:22:43 +0100 Marketing Area Annual Report 2017 https://www.wiso.uni-koeln.de/aktuelles-und-neuigkeiten/news-einzelansicht/marketing-area-annual-report-2017/ Jetzt online abrufbar! Einen detaillierter Einblick in die Arbeit des Bereichs "Marketing" an der WiSo-Fakultät der Universität zu Köln während der letzten 12 Monate gibt es mit der 5. Auflage des Annual Marketing Area Report.

Der Marketing-Bereich der Universität zu Köln mit den Professor*innen Hernán Bruno, Marc Fischer, Monika Imschloss, André Marchand, Werner Reinartz, Franziska Völckner — zusammen mit dem Team bestehend aus Postdoktoranden, Promotionsstudierenden, Sekretariats- und studentischen Hilfskräften — blickt zurück auf ein arbeitsreiches und erfolgreiches Jahr 2017.

Der Forschungsbericht stellt eine Zusammenfassung der diesjährigen Publikationen, Konferenzpräsentationen, Doktorarbeiten, Auszeichnungen und Forschungszuschüssen bereit.


Hier können Sie den Marketing-Bericht abrufen und downloaden: Marketing Area Annual Report 2017.

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