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Aktuelles aus der WiSo-Fakultät

Liebe WiSo-Professorinnen und -Professoren, liebe WiSo-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter, liebe Studierendenvertreterinnen und -vertreter,

interessante Neuigkeiten finden Sie hier!


 

News aus der Fakultätssitzung

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Save the Date: Sommerfest der Fakultät

Reminder zum WiSo Sommerfest

Wann: Donnerstag, der 27.06.2019 – 17 Uhr
Wo: Innenhöfe der WiSo Fakultät (bei schlechtem Wetter findet die Veranstaltung im WiSo Schlauch und Foyer statt)

Liebe Professorinnen und Professoren, liebe wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der WiSo Service Zentren und weiteren Organisationseinheiten,
 
ich möchte Sie herzlich einladen zu unserem ersten Sommerfest der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät in unseren WiSo Innenhöfen am Donnerstag, den 27.06.19 ab 17 Uhr.
 
Da mir die Verbesserung der Kommunikation innerhalb der Fakultät ein großes Anliegen ist, freue ich mich, wenn wir ab 17 Uhr zahlreich in den WiSo Innenhöfen zusammenkommen zu
einem informellen Treffen und geselligem Sommersemesterausklang mit Kölsch, Softgetränken und Grillgut, zu dem die Fakultät Sie selbstverständlich einlädt. Es wird auch eine vegetarische Alternative angeboten.
 
Eine namentliche Anmeldung ist nicht notwendig
 
Bei organisatorischen Rückfragen wenden Sie sich auch gerne an unsere Eventmanagerin, Frau Andrea Leon Diaz unter leon-diaz@wiso.uni-koeln.de.
 
Mit freundlichen Grüßen
 
Prof. Ulrich Thonemann, PhD


 

Review: Eröffnung Erweiterungsbau und WiSSPo

Am 22. Mai 2019 wurde mit dem Neubau des Campus Nord der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät ein weiterer wichtiger Baustein für die Universität zu Köln eröffnet. Das vielfältige Programm zur feierlichen Einweihung umfasste u. a. Reden und Beiträge der Kölner Bürgermeisterin Elfie Scho-Antwerpes, des Universitätsrektors Prof. Dr. Dr. h. c. Axel Freimuth, des Leiters des Dezernats Gebäude- und Liegenschaftsmanagement Markus Gerhards sowie des Dekans der Fakultät Prof. Ulrich Thonemann.

Architektonisch lehnt sich der Neubau an das vom Architekten Wilhelm Riphahn entworfene Bestandsgebäude an. Aufgrund der Nachbarschaft zum denkmalgeschützten WiSo-Gebäude war ein Architektenwettbewerb ausgeschrieben worden. Das neu errichtete Bauwerk basiert auf der Planung des ersten Preisträgers des Architekturbüros Kister-Scheithauer-Groß (KSG).

Die neu geschaffenen Seminarräume, Lehrstuhleinrichtungen, Studierenden Service Points, Besprechungsräume sowie Technik- und Lagerräume verbinden nun effizient die verschiedenen Organisationseinheiten und verbessern damit den Austausch zwischen Lehre und Forschung erheblich.

Dekan Prof. Ulrich Thonemann ist überzeugt: „Mit der Eröffnung des Neubaus direkt neben dem Hochhaus der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät sind wir unserem Ziel, die unterschiedlichen Forschungs-, Lehr- und Administrationseinrichtungen der Fakultät zentraler anbieten zu können, einen großen Schritt nähergekommen. So gestaltet sich der Austausch unter Wissenschaftlern, den Studierenden und den Verwaltungsmitarbeitern viel effizienter und wirkt sich noch positiver auf die Arbeitsatmosphäre aus.“

Eine weitere Neueröffnung konnte der WiSo Student Service Point feiern. Im WiSo-Erweiterungsbau fand am 28. Mai 2019 ein Tag der offenen Tür statt, um die neuen Services vorzustellen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des WiSo Student Service Point begrüßten zahlreiche Besucher und standen für Fragen rund um die neue Einrichtung bereitwillig zur Verfügung. Im neuen WiSo Student Service Point werden von nun an alle Fragen der Studierenden rund um ihr Studium beantwortet. Folgende Beratungen und Leistungen werden angeboten:

  • Bewerbungs-, Zulassungs- und Erstsemesterberatung
  • Studienorganisation
  • KLIPS
  • Prüfungsangelegenheiten
  • Internationale Ausrichtung des Studiums
  • Karriere und Praktika
  • Anrechnung erbrachter Leistungen
  • Interesse am Promotionsstudium
  • Neuorientierung oder Studienabbruch
  • Zertifikate / Bescheinigungen / gesiegelte Transcripts of Records
  • Infomaterial wie Flyer, Lagepläne und vieles mehr

Der WiSo Student Service Point ist damit der zentrale Anlaufpunkt für WiSo-Studierende und Studieninteressierte. Mehr Informationen finden Sie hier. An dieser Stelle möchten wir gerne auch unsere neue Mitarbeiterin Inken Jost herzlich begrüßen! Sie unterstützt den WiSo Student Service Point in den Bereichen Organisation und Empfang.


 

„Wussten Sie schon, dass …?“- Reihe des ISS

In der Reihe „Wussten Sie schon, dass …?“ berichten Wissenschaftler des Instituts für Soziologie und Sozialpsychologie (ISS) regelmäßig über aktuelle Forschungsergebnisse. Geforscht wird zu interessanten und aktuellen Themen – mit zum Teil überraschenden Erkenntnissen.

Prof. Dr. Karsten Hank, der regelmäßig für die Reihe Beiträge publiziert, unterstreicht hierbei vor allem den Anspruch, die breite Öffentlichkeit für soziologische Themen zu begeistern: „Sozialwissenschaftler*innen machen häufig die Erfahrung, dass ihre Befunde in der Öffentlichkeit entweder als trivial („Das wissen wir doch sowieso schon.“) oder als unplausibel („In meinem Bekanntenkreis ist das aber ganz anders.“) wahrgenommen werden. Mit der Reihe ‚Wussten Sie schon, dass …?‘ stellt das ISS daher seit 2015 regelmäßig aktuelle Forschungsergebnisse seiner Professuren vor, die so in der Öffentlichkeit vielleicht noch nicht bekannt waren und die neugierig auf die Breite der an der WiSo-Fakultät bearbeiteten sozialwissenschaftlichen Fragestellungen machen sollen.

Die Beiträge der Kolumne basieren dabei auf in internationalen Fachzeitschriften publizierten Studien. Es zeigt sich, dass es nicht immer ganz einfach ist, von der Fachöffentlichkeit als relevant erachtete Themen so aufzubereiten, dass sie auch für ein breiteres Publikum interessant werden. Aber wussten Sie schon, dass es meistens doch klappt (und den Wissenschaftler*innen mitunter sogar eine neue Perspektive auf die eigene Arbeit verschafft)?“

Unter anderem beschäftigten sich die ISS-Forscher Prof. Dr. Marita Jacob, Prof. Dr. Karsten Hank und Prof. Dr. Philipp Lersch (HU Berlin) mit dem Zusammenhang zwischen Arbeitslosenquote zum Zeitpunkt des Ausbildungsabschlusses und der eigenen Gesundheit.

Wussten Sie schon, dass eine hohe Arbeitslosenquote zum Zeitpunkt des Ausbildungsabschlusses langfristig zu schlechterer Gesundheit führen kann?

Die letzte Wirtschaftskrise der Jahre 2007/2008 hat junge Menschen durch Arbeitsmarktunsicherheit und hohe Arbeitslosigkeitsraten in vielen Ländern schwer getroffen. Dies hat zu der Vermutung geführt, dass eine „verlorene Generation“ von jungen Menschen dauerhaft benachteiligt sein könnte. Insbesondere besteht die Sorge, dass vor allem junge Menschen beim Übergang von der Ausbildung in die Erwerbstätigkeit von hoher Arbeitslosigkeit in ihrer Umgebung betroffen und langfristig eine schlechtere Gesundheit haben könnten.

Philipp Lersch, Marita Jacob und Karsten Hank vom ISS haben in einer kürzlich veröffentlichten Studie untersucht, ob diese Sorge berechtigt ist. Für ihre Untersuchung haben sie Daten aus dem Sozio-ökonomischen Panel (SOEP) genutzt, in dem Befragte wiederholt für viele Jahre an Interviews teilnehmen. Die Autoren untersuchten, wie die regionale Variation in der Arbeitslosigkeit auf Ebene der Bundesländer zum Zeitpunkt des Bildungsabschlusses auf die subjektive Gesundheitseinschätzung von Individuen wirkt. Die Untersuchung beschränkte sich dabei auf Westdeutschland und die Jahre 1992 bis 2015. Individuen wurden bis zum Alter 49 verfolgt.

Erstens zeigte sich in der Analyse, dass junge Menschen, die ihre Bildung in Bundesländern mit hoher Arbeitslosigkeit abschließen, ihre Gesundheit zunächst als besser einschätzen als junge Menschen in Bundesländern mit niedriger Arbeitslosigkeit. Dieses zunächst unerwartete Ergebnis wurde zuvor schon in anderen Ländern gefunden. Eine mögliche Erklärung hierfür ist, dass wirtschaftlicher Abschwung zu weniger Verkehrsunfällen, weniger Umweltbelastung und weniger Arbeitsstress führen kann. Zweitens zeigte sich, dass junge Menschen, die selber nach ihrem Bildungsabschluss arbeitslos sind, ihre Gesundheit schlechter einschätzten, unabhängig davon, wie hoch die Arbeitslosigkeit in ihrem Bundesland ist. Diese schlechtere Gesundheitseinschätzung hält auch mit fortschreitendem Alter an. Schließlich fanden die Autoren, dass junge Menschen, die selber arbeitslos sind und zugleich in einem Bundesland mit hoher Arbeitslosigkeit leben, besonders benachteiligt sind. Ihre Gesundheit verschlechtert sich stärker mit fortschreitendem Alter als dies für Menschen, die in Bundesländern mit niedriger Arbeitslosigkeit selber arbeitslos sind, beobachtet wird.

Insgesamt zeigt sich also folgender Effekt: Junge Menschen, die ihre Bildung in Umgebungen abschließen, in denen viele Menschen arbeitslos sind – wie das während der letzten Wirtschaftskrise in vielen Ländern der Fall war –,leiden auf längere Sicht unter schlechterer Gesundheit, vor allem wenn dies mit einer eigenen Arbeitslosigkeit zusammenfällt.

Mehr Informationen zur Reihe „Wussten Sie schon, dass …?“ finden Sie hier.


 

Interview mit Prof. Dr. Matthias Heinz zum Thema Gender-Gleichstellung

Die gemeinsame Initiative ECONtribute der Universität Bonn und Universität zu Köln wurde erst vor Kurzem ins Leben gerufen und befindet sich aktuell im weiteren Aufbau. Die Forschungsbereiche zum Cluster werden von Professorinnen und Professoren der Universität Bonn und Professorinnen und Professoren hauptsächlich unserer Fakultät beigesteuert:

  • Financial Stability, Prof. Dr. Andreas Schabert
  • Political Economy, Prof. Dr. Sven-Oliver Proksch
  • Market Design, Prof. Dr. Axel Ockenfels
  • Organizational Design, Prof. Dr. Dirk Sliwka
  • Markets and Values, Prof. Dr. Bernd Irlenbusch
  • Consumer Protection, Prof. Dr. Johannes Münster
  • Theoretical Foundations, Prof. Dr. Felix Bierbrauer

Auch in dieser Einrichtung nimmt das Thema Gleichstellung insbesondere auf administrativer und organisatorischer Ebene eine bedeutsame Rolle eine. Neben seinen Forschungsbeiträgen zum Cluster hat sich Prof. Matthias Heinz den Gender-Maßnahmen bei ECONtribute angenommen. Im Folgenden berichtet er über seine konkreten Aufgaben und Funktionen:

Eine Ihrer Funktionen im Exzellenzcluster ist es, Gender-Maßnahmen zu konzipieren und umzusetzen. Was sind hier Ihre konkreten Aufgaben?

Wir haben im Exzellenzcluster das Ziel, die Chancengleichheit zu fördern – insbesondere für Nachwuchsforscherinnen. Es gibt daher eine Reihe von Maßnahmen im Exzellenzcluster zur Förderung von jungen Forscherinnen, für die ich zuständig bin und die ich gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen umsetze. Wir bieten zum Beispiel Mentoren/innen-Programme an, unterstützen bei der Suche nach Kita-Plätzen, führen Networking-Workshops (z. B. bei der EEA) durch oder organisieren Veranstaltungen zum Thema Diversity an der Universität zu Köln – so wurde beispielsweise eine große neue Studie zum Anteil von Frauen in den Wirtschaftswissenschaften auf verschiedenen Karrierestufen in unterschiedlichen Regionen am deutschen Diversity-Tag am 28.05. an der Uni Köln vorgestellt.
 
Welche Rolle spielen die Themen Gender und Diversity bei ECONTribute?

Für uns ist Gender und Diversity eines DER großen Themen überhaupt – das sieht man alleine schon daran, dass wir in den vergangenen Monaten unzählige Stunden in die Umsetzung von Maßnahmen zur Förderung von Chancengleichheit investiert haben. Insbesondere waren wir bei der Berufung von Nachwuchsforscherinnen und dem Aufbau eines Nachwuchsforscherinnen-Netzwerks sehr aktiv.
 
Thema Berufungen und Nachwuchsforscherinnen-Netzwerk – was machen Sie hier genau?

In Exzellenzcluster haben wir viele gute Forscherinnen und Forscher – wir haben aber auch Forschungsbereiche, in denen wir noch Potenzial haben und uns verstärken möchten. Es freut uns daher sehr, dass wir eine Reihe von neuen Professuren im Cluster in Köln und Bonn besetzen können. Bei der Besetzung der Professuren achten wir insbesondere darauf, dass wir exzellente Nachwuchsforscherinnen gewinnen können. Und hierbei gehen wir einige neue Wege.

Wir haben unter anderem im Exzellenzcluster W1/2 Forschungs-Professuren ausgeschrieben. Vor Beginn der Ausschreibung haben wir bereits gezielt dutzende deutsche Nachwuchsforscherinnen angesprochen, die vor ca. 2-5 Jahren ihre Dissertation abgeschlossen haben und aktuell befristete Stellen an ausländischen Universitäten haben; die Nachwuchsforscherinnen haben wir dann in unsere internen Forschungsseminare eingeladen. Wir haben die Seminarvorträge genutzt, um die Forscherinnen näher kennen zu lernen – die Kolleginnen konnten sich aber auch ein Bild von uns machen. Viele der Forscherinnen haben sich schlussendlich auch auf die Cluster-Professuren beworben. Die Berufungsverfahren laufen aktuell noch; wir sind aber optimistisch, dass wir hier bald einige Erfolge erzielen können.

Einige der Nachwuchsforscherinnen, mit denen wir in Kontakt waren, haben sich zwar nicht beworben; sie haben uns aber gesagt, dass sie mittel- oder langfristig sehr interessiert daran wären, ans Exzellenzcluster zu kommen. Für diese Nachwuchsforscherinnen bauen wir aktuell ein neues Visitor Programm auf. Die Kernidee: Die Nachwuchsforscherinnen kommen jedes Jahr einige Wochen an die Uni Köln und bieten einen PhD-Kurs an. Hierdurch können wir nicht nur zusätzliche interessante Kurse im PhD-Programm anbieten, die von Nachwuchswissenschaftlerinnen angeboten werden – wir können auch den Kontakt zu den jungen Forscherinnen pflegen und weiter ausbauen. Insbesondere mit dem Visitor Programm scheinen wir ins Schwarze getroffen zu haben – hier haben wir dutzende Interessentinnen.

Welche Besonderheiten oder auch Herausforderungen gibt es aktuell in diesem Zusammenhang?

Eine Herausforderung ist, dass wir an den Universitäten in Köln und Bonn zum Teil unterschiedliche Prozesse (z. B. Berufungsverfahren, Visitor Programme) haben, die wir im Cluster ein Stück weit harmonisieren müssen. Herausfordernd ist auch, dass der Aufbau des Exzellenzclusters sehr viel Zeit erfordert. Aber: Ich denke, wir sind hier auf einem sehr guten Weg – was unter anderem auch daran liegt, dass wir mit Carola Braun eine exzellente Managing-Directorin für das Exzellenzcluster gewinnen konnten.

Lieber Herr Heinz, vielen Dank für das Interview!