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Einsichtnahme und Nachkorrekturen

Jeder Prüfling der WiSo-Fakultät hat das Recht auf Einsicht in seine Klausuren. Diese Einsichtnahme findet grundsätzlich am Lehrstuhl des Prüfers statt. Hier finden Sie eine Übersicht über alle Klausureinsichtnahmen, die in nächster Zeit an der Fakultät durchgeführt werden.

Nach derzeitigem Stand wird die Einsichtnahme folgender Klausuren durch das Prüfungsamt organisiert: Basismodul Makroökonomik (VWL), Basismodul Makroökonomik (VWLsoz), Basismodul Makroökonomik (BWL), Basismodul Makroökonomik (SoWi), Basismodul Statistik, Aufbaumodul Statistik und Basismodul Bürgerliches Recht und Wirtschaftsrecht.
Alle nötigen Informationen zu diesen Einsichtnahmen finden Sie ebenfalls hier

Der Prüfungsausschuss hat auf seiner Sitzung vom 16. Oktober 2017 die folgenden verbindlichen Regelungen zu Einsichtnahmen und Nachkorrektur-Anträgen beschlossen:

Die unter den Nrn. 1 bis 16 aufgelisteten Regelungen betreffen Prüfungen, die in Form einer Klausurarbeit abgelegt wurden. Regelungen für andere Prüfungsformen finden sich unter den Nrn. 15 und 17.

  1. Die Termine aller Einsichtnahmen müssen dem Prüfungsamt mitgeteilt werden, damit sie auf der hierfür eingerichteten Internet-Seite der Fakultät veröffentlicht werden können. Dies gilt nicht, sofern alle Teilnehmer einer Prüfung direkt durch die Prüferin bzw. Prüfer, z.B. per E-Mail, über alle wichtigen Termine im Rahmen der Einsichtnahme in eine Prüfung informiert werden.
  2. Mindestens zwei Wochen vor Beginn des Anmeldezeitraums müssen folgende Termine bekannt gemacht werden: Anmeldezeitraum, Datum der Einsichtnahme bzw. sofern individuelle Termine vergeben werden, Datum der Bekanntgabe des individuellen Einsichtnahmetermins sowie ungefährer Zeitrahmen der Einsichtnahmetermine. Der ungefähre Termin (Angabe der Woche) der Einsichtnahme muss sechs Wochen zuvor auf der Homepage des Lehrstuhls oder in KLIPS bekannt gemacht werden.
  3. Alle Informationen, die die Einsichtnahme betreffen, können zusätzlich über die Homepage des zuständigen Lehrstuhls bekannt gemacht werden. Die Informationen über die konkreten Einsichtnahmetermine (s. Nr. 5) müssen über die Internet-Seiten des Lehrstuhls bekannt gemacht werden.
  4. Den Studierenden muss eine Frist von mindestens einer Woche eingeräumt werden, um sich für die Einsichtnahme anzumelden Bei der Gestaltung des Anmeldeprozederes sind die einschlägigen datenschutzrechtlichen Vorgaben zu beachten. Als besonders geeignet hat sich eine Anmeldung über das System ILIAS herausgestellt. Der Lehrstuhl kann auch auf ein Anmeldeverfahren verzichten.
  5. Wenn den Studierenden nicht bei der Anmeldung Ort und Zeit der Einsichtnahme bekannt gegeben werden, muss dies mindestens eine Woche vor Beginn der Einsichtnahme geschehen.
  6. An der Einsichtnahme dürfen nur die Studierenden teilnehmen, die sich zuvor rechtzeitig angemeldet haben. Sofern der Lehrstuhl auf eine Anmeldung verzichtet, können alle Studierenden, die die jeweilige Prüfung abgelegt haben, an der Einsichtnahme teilnehmen.
  7. Vor Aushändigung der Prüfungsunterlagen muss die Identität des jeweiligen Studierenden überprüft werden. Dazu muss der Prüfungsausweis (Studierende der PO 2007 mit Ausnahme der Studierenden in einem Studiengang mit bildungswissenschaftlichem Anteil), die UCCard (Studierendenausweis) (für Studierende der PO 2015) oder ein anderer Lichtbildausweis vorgelegt werden. Sofern die Einsichtnahme durch einen Beauftragten erfolgen soll, muss dieser eine entsprechende Vollmacht oder den Prüfungsausweis bzw. die UCCard des Studierenden, der die Fachprüfung abgelegt hat, vorlegen.
  8. In jede Prüfung darf nur jeweils eine Person Einsicht nehmen. Dies kann entweder der Studierende selbst oder eine von ihr bzw. ihm bevollmächtigte Person sein.
  9. Während der Einsichtnahme müssen durch den Lehrstuhl beauftragte Personen Aufsicht führen, um so z.B. zu verhindern, dass nachträgliche Eintragungen durch die Studierenden vorgenommen werden. Die Anzahl der jeweils gleichzeitig einsehenden Studierenden sowie die Größe des genutzten Raumes sollten daher so gewählt werden, dass diese Aufsicht durch die anwesenden Personen gewährleistet werden kann.
  10. Um nachträgliche Eintragungen zu verhindern, findet die Einsichtnahme unter Klausurbedingungen statt. Es müssen Mappen, Taschen und Jacken an der Seite abgelegt werden und dürfen nicht zum Platz genommen werden. Die Studierenden sollten wie bei Klausuren „auf Lücke“ gesetzt werden. Damit die Anwesenden nicht gestört werden, sollten Gespräche unterbunden werden. Die Nutzung von eigenem Notizpapier sowie von ggf. bereit gestellten Musterlösungen ist gestattet. Eigene Stifte dürfen nur dann benutzt werden, wenn keine Stifte durch den Lehrstuhl bereitgestellt werden.
  11. Den Studierenden muss die Gelegenheit gegeben werden mindestens 20 Minuten in ihre Unterlagen Einsicht zu nehmen.
  12. Während der Einsichtnahme muss in der Regel neben allgemein aufsichtführenden Personen eine Mitarbeiterin bzw. ein Mitarbeiter anwesend sein, die bzw. der sachkundig Auskunft bei Fragen zur Bewertung der Prüfung geben kann. Dies sollten in der Regel diejenigen wissenschaftlichen Mitarbeiter sein, die die Vorkorrektur durchgeführt haben.
  13. Eine abschließende Entscheidung über eine Änderung der Bewertung kann nur die Prüferin bzw. der Prüfer treffen.
  14. Den Studierenden ist das Fotografieren der eigenen Prüfung erlaubt. Dies gilt auch für die Korrekturvermerke der Prüferin bzw. des Prüfers, nicht jedoch für eine ggf. ausgegebene Musterlösung. Keinesfalls dürfen die anderen Anwesenden gestört werden.
  15. Nachfragen zu Bewertungen sollten soweit möglich direkt oder in einer späteren Sprechstunde am Lehrstuhl geklärt werden. Sofern Studierende im Einzelfall einen schriftlichen Antrag auf Überdenken der Bewertung stellen wollen, muss dieser stichhaltig begründet werden und vermeintliche Bewertungsfehler klar benennen. Diese Bewertungsrüge muss spätestens zwei Wochen nach dem Einsichtnahmetermin beim Lehrstuhl gestellt werden. Die schriftliche Stellungnahme der Prüferin bzw. des Prüfers kann nur auf die eindeutig benannten Bewertungsrügen abstellen. Die Stellungnahme der Prüferin bzw. des Prüfers muss spätestens zwei Wochen nach der Antragstellung dem Studierenden zugesendet werden. Sofern ein Studierender auch danach seine Bewertungsrüge aufrechterhalten will, muss innerhalb einer Woche nach Zugang der Mitteilung der Prüferin bzw. des Prüfers ein schriftlicher, ebenfalls stichhaltig begründeter Antrag auf Nachkorrektur im Prüfungsamt eingereicht werden.
  16. Änderungen der Note müssen durch die Prüferin bzw. den Prüfer auf dem Deckblatt der Prüfung vermerkt werden. Darüber hinaus muss das Prüfungsamt schriftlich über die Notenänderung informiert werden.
  17. Sofern eine Studierende bzw. ein Studierender Einsicht in die Unterlagen zur Bewertung einer von ihm angefertigten Hausarbeit, mündlichen Prüfung, Projektarbeit oder Abschlussarbeit nehmen möchte, muss sie bzw. er innerhalb von 14 Tagen nach Zugang der Mitteilung der Bewertung einen Antrag bei der Prüferin bzw. dem Prüfer stellen. Danach wird ein zeitnaher Termin zur Einsichtnahme vereinbart. Das Fotografieren der Protokolle, der Hausarbeit, Abschlussarbeit, von Korrekturvermerken der Prüferin bzw. des Prüfers sowie des Gutachtens ist erlaubt. Für ein Überdenkungsverfahren gelten dieselben Fristen wie unter Nr. 15.