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Abschlussarbeiten

1. Zulassungsvoraussetzungen

Die Zulassungsvoraussetzungen sowie Bearbeitungsfristen sind in den jeweiligen Prüfungsordnungen geregelt:

Bachelor Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre, Sozialwissenschaften und Gesundheitsökonomie
Zur Anfertigung der Bachelorarbeit darf sich melden, wer mindestens die Hälfte der zu erreichenden Leistungspunkte erworben hat. Das Thema der Bachelorarbeit muss einer der Fachgruppen Hauptfach, Nebenfach, Methoden und Nachbargebiete oder Wahlbereich entnommen werden. Die Bearbeitungszeit für die Bachelorarbeit beträgt maximal zwölf Wochen.

Bachelor Wirtschaftsinformatik
Zur Anfertigung der Arbeit darf sich melden, wer mindestens die Hälfte der zu erreichenden Leistungspunkte erworben hat. Das Thema der Bachelorarbeit muss einer der Fachgruppen Information Systems, Betriebswirtschaftslehre, Mathematik und Informatik oder Wahlbereich entnommen werden. Sofern die Arbeit aus dem Bereich der Fachgruppe Information Systems entnommen wird, geht ein verpflichtendes Thesis-Seminar im Umfang von drei Leistungspunkten in die Bewertung mit ein. Die Bearbeitungszeit für die Bachelorarbeit und ggf. das Thesis-Seminar beträgt sieben Wochen.

Master Business Administration
Zur Anfertigung der Masterarbeit darf sich melden, wer in der Masterprüfung in den Fachgruppen Major und Methoden und Techniken 48 Leistungspunkte erworben hat beziehungsweise soweit das Thema einem Minor entnommen wird in diesem Minor 18 Leistungspunkte erworben hat. Die Bearbeitungsfrist beträgt sechs Monate.

Master Economics
Zur Anfertigung der Masterarbeit darf sich melden, wer in der Masterprüfung im Major 48 Leistungspunkte erworben hat beziehungsweise soweit das Thema einem Minor entnommen wird in diesem Minor 18 Leistungspunkte erworben hat. Die Bearbeitungsfrist beträgt sechs Monate.

Master Gesundheitsökonomie
Zur Anfertigung der Masterarbeit darf sich melden, wer in der Masterprüfung im Major 48 Leistungspunkte erworben hat beziehungsweise soweit das Thema einem Minor entnommen wird in diesem Minor 18 Leistungspunkte erworben hat. Die Bearbeitungsfrist beträgt sechs Monate.

Master Information Systems
Zur Anfertigung der Masterarbeit darf sich melden, wer in der Masterprüfung im Major 36 Leistungspunkte erworben hat beziehungsweise soweit das Thema einem Minor entnommen wird in diesem Minor 18 Leistungspunkte erworben hat. Sofern die Arbeit aus dem Bereich des Major entnommen wird, geht ein verpflichtendes Thesis-Seminar im Umfang von drei Leistungspunkten in die Bewertung mit ein. Die Bearbeitungsfrist beträgt sechs Monate.

Master Politikwissenschaft
Zur Anfertigung der Masterarbeit darf sich melden, wer in der Masterprüfung im Major 48 Leistungspunkte erworben hat beziehungsweise soweit das Thema einem Minor entnommen wird in diesem Minor 18 Leistungspunkte erworben hat. Die Bearbeitungsfrist beträgt sechs Monate.

Master Soziologie und empirische Sozialforschung
Zur Anfertigung der Masterarbeit darf sich melden, wer zum Forschungspraktikum angemeldet und zugelassen ist, in der Masterprüfung im Major 36 Leistungspunkte erworben hat beziehungsweise soweit das Thema einem Minor entnommen wird in diesem Minor 18 Leistungspunkte erworben hat. Die Bearbeitungsfrist beträgt sechs Monate.

Master Wirtschaftspädagogik
Zur Anfertigung der Masterarbeit darf sich melden, wer in der Masterprüfung im Major 48 Leistungspunkte erworben hat beziehungsweise soweit das Thema einem Minor entnommen wird in diesem Minor 18 Leistungspunkte erworben hat. Ein Thema ist nur dann zulässig, wenn es einen angemessenen wirtschaftspädagogischen Bezug hat. Die Bearbeitungsfrist beträgt sechs Monate.

 

 

2. Verfahrensablauf

Anmeldung zur Abschlussarbeit
Um eine Abschlussarbeit (Bachelor- bzw. Masterarbeit) ablegen zu können, müssen Sie sich direkt bei einer/einem von Ihnen gewünschten bzw. durch ein Verteilungsverfahren der Fakultät zugewiesene Prüferin/Prüfer melden. Bitte beachten Sie, dass das Prüfungsamt nicht für die Zuteilung von Themenstellern über ein Vergabeverfahren zuständig ist. Bitte wenden Sie sich daher bei Nachfragen an die hierfür zuständige Stelle.
Nach der Festlegung des Themas füllen Sie und die Themenstellerin/Themensteller ein Formular aus, das dann umgehend vom Lehrstuhl an das Prüfungsamt gesendet wird. Bitte beachten Sie, dass die Bearbeitungszeit spätestens an dem Tag beginnt, an dem Sie das Thema der Abschlussarbeit erfahren haben.
Nach Eingang der Mitteilung im Prüfungsamt wird festgestellt, ob Sie zu der Abschlussarbeit zugelassen werden können. Die Zulassungsvoraussetzungen finden Sie, aufgeschlüsselt nach Studiengang, oben. Danach erhalten Sie durch das Prüfungsamt eine Mitteilung über die Zulassung zur Abschlussarbeit, den Namen der Themenstellerin bzw. des Themenstellers, das Thema sowie das Ende der Bearbeitungsfrist.

Einreichen der Abschlussarbeit im Prüfungsamt
Die Arbeit ist innerhalb der durch das Prüfungsamt mitgeteilten Frist während der Öffnungszeiten im Prüfungsamt oder durch Einwurf in den Briefkasten des Prüfungsamts im WiSo-Foyer einzureichen. Ebenso besteht die Möglichkeit, die Arbeit auf dem Postweg an das Prüfungsamt zu senden. In diesem Fall gilt das Datum des Poststempels als Eingangsdatum.
Sobald die Abschlussarbeit im Prüfungsamt eingereicht und von dort an die Prüferin bzw. den Prüfer weitergeleitet wurde, wird Ihnen ein Leistungsnachweis zugesandt, der bestätigt, dass die Arbeit derzeit korrigiert wird. Eine schriftliche Bestätigung schon bei der Einreichung der Arbeit in der Geschäftsstelle ist nicht möglich.
Die im Prüfungsamt eingereichte Abschlussarbeit kann nur durch die Prüferin bzw. den Prüfer sowie die Studierende bzw. den Studierenden, die bzw. der die Arbeit angefertigt hat, eingesehen werden. Einer besonderen Erklärung, dass die Arbeit nicht an Dritte weitergegeben wird, bedarf es daher nicht.
Die Verwertungsrechte einer Abschlussarbeit stehen dem Prüfling als Autor/in zu. Eine Verwertung – beispielsweise Veröffentlichung, Einreichung zu einem Wettbewerb, Weitergabe an andere Personen oder Institutionen – kann jedoch erst nach der schriftlichen Mitteilung des Ergebnisses erfolgen. Eine Abstimmung mit dem Themensteller wird ebenfalls dringend empfohlen, auch wenn das Prüfungsverfahren abgeschlossen sein sollte, da Rechte der Prüfer durch die Veröffentlichung ebenfalls berührt sein können.

In welcher Form muss die Abschlussarbeit eingereicht werden?
Die Arbeit muss in zwei fest gebundenen Ausfertigungen eingereicht werden. Nicht zulässig sind sogenannte Ringbindungen, eine Abgabe in einem Schnellhefter oder ähnlich. Eine nicht frist- bzw. formgerecht eingereichte Abschlussarbeit gilt als mit der Note „nicht ausreichend“ bewertet. Sofern keine Vorgaben durch die Prüferin/den Prüfer festgelegt wurden, können Sie die hier abgelegte Vorlage für das Deckblatt der Arbeit benutzen.
Beizufügen ist eine CD oder DVD mit dem Inhalt der Abschlussarbeit. Die elektronische Fassung muss in einem Portable Document Format (pdf) bzw. im Format einer Textsoftware (doc bzw. docx) eingereicht werden. Bitte kleben Sie die CD bzw. DVD mit Hilfe einer entsprechenden Hülle aus Papier bzw. Plastik direkt in die Papierfassung der Arbeit ein. Einzelne Themenstellerinnen bzw. Themensteller können eine hiervon abweichende Regelung treffen. Die Daten-CD bzw. DVD bzw. die Hülle, in der sie sich befindet, ist deutlich mit Ihrem Namen, Vornamen und der Prüfungsnummer zu beschriften. Die Einreichung anderer Speichermedien, z.B. eines USB-Datensticks, ist nicht möglich.
Außerdem muss jede Arbeit ein Verzeichnis der benutzten Hilfsmittel, insbesondere der genutzten Literaturquellen, enthalten. Ein Lebenslauf muss der Arbeit nicht beigefügt werden.

Jeder Abschlussarbeit muss eine Eidesstattliche Versicherung mit folgendem Wortlaut beigefügt werden:
„Hiermit versichere ich an Eides Statt, dass ich die vorliegende Arbeit selbstständig und ohne die Benutzung anderer als der angegebenen Hilfsmittel angefertigt habe. Alle Stellen, die wörtlich oder sinngemäß aus veröffentlichten und nicht veröffentlichten Schriften entnommen wurden, sind als solche kenntlich gemacht. Die Arbeit ist in gleicher oder ähnlicher Form oder auszugsweise im Rahmen einer anderen Prüfung noch nicht vorgelegt worden. Ich versichere, dass die eingereichte elektronische Fassung der eingereichten Druckfassung vollständig entspricht.“
Bitte beachten Sie, dass diese Versicherung auch dann in deutscher Sprache abgegeben werden muss, wenn die restliche Arbeit in englischer Sprache abgefasst wurde.
Da eine falsche Versicherung an Eides Statt eine Straftat darstellt, muss im Falle einer Täuschungshandlung zwingend Strafanzeige durch das Justitiariat der Universität zu Köln gestellt werden. Um Täuschungshandlungen zu vermeiden, sollten Sie dringend den jeweiligen Vorgaben des Lehrstuhls/Instituts/Seminars der Themenstellerin bzw. des Themenstellers zur Verfassung wissenschaftlicher Arbeiten folgen.

 

 

3. Rückgabe des Themas einer Bachelorarbeit

Die Bearbeitungszeit einer Bachelorarbeit kann nicht verlängert werden. Es besteht jedoch die Möglichkeiten, in Härtefällen das Thema der Arbeit bis zum Abgabetermin zurückzugeben. Ein solcher Härtefall liegt z.B. im Falle einer länger andauernden Erkrankung vor. Bitte wenden Sie in einem solchen Fall direkt an das Prüfungsamt. Alle weiteren Hinweise zur Vorlage der nötigen Nachweise finden Sie hier.
Ein Antrag auf Rückgabe des Themas wegen eines Härtefalles muss unverzüglich nach Eintritt des Härtefalls gestellt werden. Sofern Sie also z.B. zu Beginn der Bearbeitungszeit erkranken, sollten Sie keinesfalls den Antrag auf Rückgabe des Themas zum Ende der Bearbeitungszeit stellen, weil Sie nun erkennen, dass die Zeit zur Abgabe nicht mehr ausreicht.
Da die Entscheidung über die Rückgabe des Themas nur von der bzw. dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses getroffen werden kann, ist eine vorherige Kontaktaufnahme mit dem Lehrstuhl des Themenstellers nicht notwendig. Bitte beachten Sie, dass auch im Falle einer Kontaktaufnahme mit dem Lehrstuhl der Antrag auf Rückgabe des Themas unverzüglich im Prüfungsamt gestellt werden muss.

 

 

4. Verlängerung der Bearbeitungszeit einer Masterarbeit bzw. Rückgabe des Themas

Die Prüfungsordnungen für die Masterstudiengänge legen fest, dass die Bearbeitungszeit einer Masterarbeit in begründeten Fällen um bis zu zwei Monate verlängert werden kann. Die Entscheidung über das Vorliegen eines solchen Einzelfalls obliegt der bzw. dem Vorsitzenden des Gemeinsamen Prüfungsausschusses. Auf seiner Sitzung vom 08.01.0218 beschloss der Gemeinsame Prüfungsausschuss die folgenden Rahmenvorgaben, innerhalb derer die bzw. der Vorsitzende diese Einzelfallentscheidung trifft:


Ein zu berücksichtigender Einzelfall liegt zunächst dann vor, wenn eine länger andauernde prüfungsrechtlich relevante Einschränkung der Leistungsfähigkeit der bzw. des Studierenden vorliegt. Für den Nachweis einer solchen eingeschränkten Leistungsfähigkeit gelten grundsätzlich die gleichen Bestimmungen wie für den Nachweis im Rahmen eines nachträglichen Rücktritts von einer Prüfungsleistung (Regularien zum nachträglichen Rücktritt von einer Prüfungsleistung). Zusätzlich muss hier noch durch die Ärztin bzw. den Arzt, die bzw. der das jeweilige Attest ausstellt, bescheinigt werden, in welchem Umfang die Prüfungskandidatin bzw. der Prüfungskandidat während der diagnostizierten Einschränkung der Leistungsfähigkeit gehindert war, die Bearbeitung der Abschlussarbeit fortzusetzen.


Ein Antrag auf Verlängerung der Frist muss unverzüglich, ohne schuldhaftes Verzögern, spätestens nach Ablauf des jeweiligen Grundes gestellt werden. Ein Antrag, der spätestens drei Werktage nach Wegfall des Grundes gestellt wird, gilt als unverzüglich gestellt. Sofern ein ärztliches Attest zu diesem Zeitpunkt noch nicht vorliegt, kann dieses später nachgereicht werden. Ärztliche Bescheinigungen, die eine Prüfungsunfähigkeit für einen Zeitraum von mehr als zwei Wochen nach dem Datum der Ausstellung bescheinigen, können nur in begründeten Ausnahmefällen akzeptiert werden. Um Unsicherheiten über die Genehmigungsfähigkeit zu beseitigen, kann auch zwischenzeitlich, also bevor die Leistungsfähigkeit wieder hergestellt ist, ein Antrag gestellt werden. Sofern sich die Prüfungsunfähigkeit über das ursprüngliche Ende der Bearbeitungsfrist ausstreckt, sollte eine Mitteilung an das Prüfungsamt vor Ablauf dieser Frist erfolgen.


Um die Erklärung im Falle eines Antrags auf Verlängerung der Frist zur Abgabe einer Masterarbeit wegen einer Erkrankung und das Einholen einer ärztlichen Bescheinigung über eine Prüfungsunfähigkeit zu erleichtern, stellt das Prüfungsamt, neben einem Formular, mit dem die Genehmigung der Verlängerung beantragt werden kann, ein Erklärungsformular mit Hinweisen für Ärztinnen und Ärzte zur Verfügung. Atteste können auf dem Formular ausgestellt werden. Eine Pflicht zur Nutzung des Formulars ergibt sich nicht. Entscheidend ist nicht die Nutzung des Formblatts, sondern dass der bzw. dem Vorsitzenden über das Prüfungsamt unverzüglich schriftlich die erforderlichen Angaben seitens des Prüflings gemacht werden und die ärztliche Bescheinigung die nötigen Angaben der untersuchenden Ärztin/des untersuchenden Arztes enthält.


Ein weiterer Grund für einen Einzelfall, der die Verlängerung einer Masterarbeit rechtfertigen kann, ist gegeben, wenn Umstände vorliegen, die die Prüfungskandidatin bzw. den Prüfungskandidaten in erheblichem Umfang bei der Ablegung der Prüfungsleistung beeinträchtigen, von dieser bzw. diesem nicht zu vertreten sind und unmittelbar mit der inhaltlichen Ausgestaltung der Masterarbeit verknüpft sind. Dies ist z.B. dann gegeben, wenn für die Abfassung der Masterarbeit essentielle Daten nicht zum vereinbarten Zeitpunkt zur Verfügung stehen, zwingend notwendige Interviews verspätet stattfinden oder für die Abfassung der Arbeit wichtige und zugesagte Werkzeuge nicht zum vereinbarten Termin zur Verfügung stehen.


Auch in einem solchen Fall ist unverzüglich, innerhalb von drei Werktagen, ein schriftlicher Antrag beim Prüfungsamt einzureichen. Für einen solchen Antrag kann ebenfalls ein Formular genutzt werden. In diesem Fall sind dem Antrag eine ausführliche Darstellung des Grundes und, soweit möglich, Belege für diesen Grund beizufügen.


Unabhängig von möglichen vorliegenden Gründen kann die Bearbeitungsfrist einer Masterarbeit maximal um zwei Monate verlängert werden. Im Fall einer länger andauernden Einschränkung der Prüfungsfähigkeit oder anderer der o.g. Umstände kommt nur die Rückgabe des Themas der Masterarbeit in Betracht. Ein Antrag auf Rückgabe des Themas einer Masterarbeit muss unverzüglich, spätestens am letzten Tag der Frist zur Einreichung der Masterarbeit gestellt werden.