zum Inhalt springen

Führungskräfte und ethische Kapazität

Gastbeitrag von Bernd Irlenbusch und Julian Conrads

Vor dem Hintergrund aktueller Skandale erscheinen wirksame Ratschläge für Führungskräfte von Unternehmen bezüglich der Umsetzung ethischer Standards wichtiger denn je.

In einem Gastbeitrag für den Blog von "Creating Corporate Cultures" befassen sich Professor Dr. Bernd Irlenbusch und Dr. Julian Conrads vom Seminar für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Unternehmensentwicklung und Wirtschaftsethik mit ethischem Verhalten in Unternehmen. Sie argumentieren, dass die klassischen Maßnahmen des Compliance-Managements (wie etwa Code of Conduct, Hinweisgebersystem, ISO-Zertifizierung etc.), beispielsweise im Fall des Dieselskandals von VW offensichtlich nicht ausreichten. Um solchen Situationen vozubeugen und sogenannte "Blind Spots" zu verhindern, die ethisches Verhalten einschränken, kommt es auf die Rahmenbedingungen an, die ein Unternehmen schafft. Denn, so Irlenbusch und Conrads:

"Der überwiegende Teil der unmoralischen Dinge, die in der Wirtschaft passieren, geht darauf zurück, dass Menschen intuitiv gar nicht erkennen, dass sie in eine unethische Situation hineingeraten. Das wird in der wissenschaftlichen Literatur unter Blind Spots diskutiert."

Hier der Link zum Blogbeitrag: Ethische Kapazität in menschlichem Verhalten ist begrenzt – gute Führungskräfte wissen das!, auf: Creating Corporate Cultures / Blog, Gastbeitrag von Bernd Irlenbusch und Julian Conrads.