Forschungsprofil der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät

Die Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät der Universität zu Köln ist die größte und angesehenste Fakultät ihrer Art in Deutschland. Unter dem Motto „Innovation for Society“ wird traditionell theoretische Grundlagenforschung mit angewandter und praxisorientierter Forschung verknüpft.
Eugen Schmalenbach und Erich Gutenberg, die Gründungsväter der „Betriebswirtschaftslehre“, waren beide Mitglieder der Fakultät, die berühmten Soziologen Leopold von Wiese, Max Scheler, René König und Erwin K. Scheuch haben ebenfalls hier gelehrt. Der
Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung wurde nacheinander von den Kölner Fakultätsmitgliedern Hans Karl Schneider, Herbert Hax und Juergen B. Donges geleitet. 2005 erhielt der Kölner Ökonom
Axel Ockenfels den Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis für seine herausragende wissenschaftliche Arbeit in den Bereichen Experimentelle Wirtschaftsforschung sowie Marktdesign.
Die DFG-geförderten Graduiertenkollegs
„Social Order and Life Chances in Cross-National Comparison“ (SOCLIFE) und
Risikomanagement sind an der Fakultät angesiedelt. Die Cologne Graduate School (CGS) wird als NRW Research School gefördert. In Kooperation mit dem
Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung (MPIfG) wird die Graduiertenschule
„International Max Planck Research School on the Social and Political Constitution of the Economy“ (IMPRS-SPCE) geführt.
Seit 2011 wird die Forschergruppe "
Design and Behavior – Economic Engineering of Firms and Markets" von der DFG gefördert. Die Forschergruppe wird in in Kooperation mit der
Goethe-Universität Frankfurt und der
Penn State University durchgeführt.
Zahlreiche An-Institute sowie Mitgliedschaften in wissenschaftlichen Beiräten von Bundesministerien führen zu einem regen Austausch und engen Kooperationen zwischen Theorie und Praxis.
